Sie fühlen sich niedergeschlagen, hoffnungslos, verzweifelt, leiden unter Ängsten und Schlaflosigkeit, sind mit kleinsten alltäglichen Dingen überfordert. Depressionen können verschiedenste Ursachen und Ausdrucksformen haben, doch gemeinsam ist den Betroffenen, dass sie meist Hilfe brauchen, um sich aus dem Sog negativer Stimmungen zu befreien.
Elisabeth Schneider hat diese Erfahrung selbst gemacht, und sie gehört zu den Menschen, die sich aus der Abwärtsspirale lösen konnten. Mehr noch: Seit 25 Jahren hilft sie selbst anderen, Lebenskrisen zu überwinden und wieder Vertrauen in die eigene seelische Kraft zu gewinnen. Gemeinsam mit Hiltraud Augustini leitet sie in Kulmbach ehrenamtlich eine Gesprächsgruppe für Frauen des sozialpsychiatrischen Dienstes der Diakonie Bayreuth.
Die beiden Frauen lieben ihre Aufgabe und haben dadurch viel gelernt - über das Leben, über seelische Krankheiten und über sich selbst. Schon seit der Gründung vor 30 Jahren ist Hiltraud Augustini im Leitungsteam der Gruppe, die im Januar 1982 im Anschluss an einen Kurs des sozialpsychiatrischen Dienstes zum Thema Depressionen ins Leben gerufen wurde. "Es gab ein starkes Bedürfnis der Teilnehmer, sich weiterhin zu treffen und auszutauschen, erinnert sich die Kulmbacherin.

Mehr über die beiden engagierten Frauen lesen Sie am Dienstag in der Bayerischen Rundschau.