Karl Reinegger hatte gerade zum Essen gebeten, als der Alarm für die Feuerwehren ertönte. Kreisbrandmeister Horst Tempel und die anderen Aktiven der Feuerwehren machten sich sofort auf den Weg zum Einsatz.
Was sie zu diesem Zeitpunkt nicht wissen konnten: Wie Bauhofmitarbeiter und Straßenwärter im ganzen Landkreis mussten sie schon nach kurzer Zeit wieder einrücken; Kyrill wütete vielerorts so heftig und gnadenlos, dass auch die Helfer in Lebensgefahr gerieten.
Das ganze Ausmaß der Schäden wurde in den Morgenstunden des nächsten Tages, eines Freitags, deutlich: Abgedeckte Häuser und Scheunen, zerrissene Stromleitungen und Wälder, die Kyrill wie Streichhölzer geknickt oder einfach niedergewalzt hatte.

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