Burgkunstadt
Bürgermeisterwahl

Wolfang Sievert will für die SPD ins Rathaus

Selbstbewusst und kämpferisch - so präsentierte sich der Bürgermeister-Kandidat der Burgkunstadter SPD für die Kommunalwahlen im März 2014, Wolfgang Sievert, in der Nominierungsversammlung. "Ich bin ein Mensch, der agiert und nicht reagiert."
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Wolfgang Sievert (Mitte) will für die SPD den Chefsessel im Burgkunstadter Rathaus erobern. Ortsvereinsvorsitzender Hans Peter Marx (links) gratulierte dem frischgebackenen Bürgermeisterkandidaten der Sozialdemokraten und seiner Ehefrau Ingrid. Foto: Stephan Stöckel
Wolfgang Sievert (Mitte) will für die SPD den Chefsessel im Burgkunstadter Rathaus erobern. Ortsvereinsvorsitzender Hans Peter Marx (links) gratulierte dem frischgebackenen Bürgermeisterkandidaten der Sozialdemokraten und seiner Ehefrau Ingrid. Foto: Stephan Stöckel
Und in Richtung des amtierenden Bürgermeisters Heinz Petterich von den Freien Wählern sagte er: "Es nutzt nichts, nach jedem Geburtstag aus der Zeitung heraus zu glotzen. Die Arbeit eines Bürgermeisters findet hauptsächlich am Schreibtisch statt."

Sievert, der Fraktionsvorsitzender seiner Partei im Stadtrat ist, wurde im Hotel "Drei Kronen" mit Vorschusslorbeeren bedacht. Ortsvereinsvorsitzender Hans Peter Marx skizzierte das Bild eines zielstrebigen, erfolgsorientierten Menschen und untermauerte Sieverts Äußerung vom Agieren mit zwei Beispielen: "Sowohl die Skaterbahn für die Jugend als auch der zweite Bauabschnitt für das Wohngebiet Lerchenbühl gehen auf seine Initiativen zurück."

Der 48-jährige wurde mit überwältigender Mehrheit zum Bürgermeisterkandidaten gekürt: Von den 17 Stimmberechtigten votierten 16 für Sievert, einer enthielt sich.
Marx teilte zur Freude der Anwesenden mit, dass man sich auch bei der Aufstellung der Stadtratsliste auf einem guten Weg befinde. "Während die anderen noch zweifeln, sind wir bereits in die Gänge gekommen", stellte er selbstbewusst fest.

Die SPD hatte zur Nominierungsversammlung viel Prominenz aufgeboten: Bundestagskandidat Simon Moritz aus Kulmbach, Landtagskandidat Dr. Ralf Pohl aus Küps, Kreisvorsitzender Andreas Hügerich aus Lichtenfels, Burgkunstadts zweite Bürgermeisterin Gerlinde Konrad und Bezirkstagskandidat Landrat Oswald Marr aus Kronach sicherten Sievert und der Burgkunstadter SPD im bevorstehenden Wahlkampf ihre Unterstützung zu. Letzterer wurde in seiner Eigenschaft als Mitglied des Rettungszweckverbandes Coburg, Lichtenfels und Kronach zum Überbringer einer frohen Botschaft. Als er mitteilte, dass ein Probebetrieb die Rettungswache Burgkunstadt sichern soll, brandete spontaner Beifall auf.

Welche Ziele hat sich der Kandidat auf seine Fahnen geschrieben? Ein Gewinn bringender Dialog mit der heimischen Wirtschaft, die Ansiedlung neuer Betriebe, eine schnelle Internetverbindung in allen Ortsteilen und der Erhalt des Schulstandorts Burgkunstadt sind Punkte aus seinem Wahlprogramm. Die Ausweisung neuer Wohngebiete zur Schaffung von Wohnraum für junge Familien ist Sievert ebenfalls ein Herzensanliegen. "Das ist kein Draufzahlgeschäft, wie es Bürgermeister Heinz Petterich einmal gesagt hat, sondern eine Investition in die Zukunft der Stadt", stellte Sievert im Brustton der Überzeugung klar.
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