Auf den Stellplätzen mit einer Breite von acht Metern können die Wohnmobile nach Auskunft von Geschäftsstellenleiter Ottokar Reß zwei bis drei Tage geparkt werden.
Im Zuge der Maßnahme werden rund um das Areal für die Camper sieben Pilzleuchten mit Energie sparendem Gelblicht aufgestellt. Die Kosten dafür belaufen sich auf 23 142,42 Euro. Insgesamt sind die finanziellen Aufwendungen für die Maßnahme auf rund 40 000 Euro veranschlagt. Die kompletten Erdarbeiten für die Beleuchtung, die Stromversorgung für die Camper und das Anlegen der Kurzzeit-Campingplätze werden vom Bauhof durchgeführt. Die Sitzgruppe für Fahrradfahrer, die sich unweit der Einmündung zum Freibad befindet, wird in den Bereich der Kurzzeit-Campingplätze verlegt und überdacht. In einem zweiten Schritt sollen im kommenden Jahr die bereits bestehenden Straßenlaternen und die neuen Lampen über Leitungen im Freibad zusammengeführt und mittels einer umweltfreundlichen Solaranlage betrieben werden.
Im Schwimmbad können die Camper nach Auskunft von Bürgermeister Dieter Adam (Freie Wähler) die Fäkalientanks der Wohnmobile entleeren und auch Wasser auftanken.
Stellvertretender Bauamtsleiter Frank Wiesel wies darauf hin, dass die Parkplätze nur für Wohnmobile und Campingwagen gelten, nicht aber für Fahrradtouristen, die dort in einem Zelt campen wollen. "Das ist eine andere Genehmigungsebene. Für Fahrradcamper müssten wir sanitäre Anlagen bereitstellen. Zudem befinden wir uns hier in einem Hochwasserschutzgebiet." Verwaltungsleiter Reß kündigte die Erstellung einer genauen Nutzungsordnung an.
Jürgen Karg, der die Idee zu den Parkplätzen hatte, freute sich darüber, dass sein Wunsch in Erfüllung gegangen ist: "Damit tun wir etwas Gutes für den Markt Mainleus."