Wirsberg
Eigenleistung

Wirsberger Wehrleute sanieren alte WC-Anlage im Gerätehaus

Die Feuerwehr Wirsberg hat in Eigenleistung die WC-Anlage im Gerätehaus saniert und damit für den Markt viel Geld gespart.
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Bürgermeister Hermann Anselstetter (rechts) dankte der Wehr für ihren Einsatz; links Projektleiter Niklas Hoffmann. Foto: Werner Reißaus
Bürgermeister Hermann Anselstetter (rechts) dankte der Wehr für ihren Einsatz; links Projektleiter Niklas Hoffmann. Foto: Werner Reißaus
Ihre ureigensten Aufgaben wie Löschen, Bergen und Retten beherrschen die Floriansjünger perfekt. Doch vielerorts sind sie auch als versierte Handwerker tätig, wenn es darum geht, beim Bau oder der Sanierung von Gerätehäusern durch Eigenleistung Geld zu sparen.

Ein Beispiel dafür lieferten jüngst die Aktiven der Feuerwehr Wirsberg, die mit hohem zeitlichem Aufwand die WC-Anlagen im Gerätehaus erneuert haben. Bürgermeister Hermann Anselstsetter (SPD) freute sich natürlich über die gelungene Renovierung. "Vor einigen Monaten hatten mir die Aktiven mitgeteilt, dass sie in Eigenleistung die Generalsanierung vorhaben. Dabei stellten sie auch die Frage, ob die Gemeinde nicht die Materialkosten übernehmen könnte", erinnerte er sich. Natürlich habe der Gemeinderat zugesagt, die rund 6400 Euro zu tragen.


Bürgermeister: "Hut ab!"


Zunächst mussten laut Bürgermeister die alten Wand- und Bodenfliesen mühsam mit der Hand abgeschlagen werden.

Überrascht sei er auch deshalb gwesen, weil die Wehr erst beim Anbau an das Gerätehaus in den Jahren 2015 und 2016 enorme Eigenleistung eingebracht hatte. Damals sei ein sehr solider Anbau mit Umkleideräumen und Werkstatt entstanden.

Neben Niklas Hoffmann waren noch Roland Opel, Kommandant Markus Holhut und sein Stellvertreter Fabian Hoffmann verstärkt im Einsatz. "Alle haben zusammengeholfen, das das Werk ist gelungen, die Arbeiten wurden fachmännisch ausgeführt. Hut ab und großen Respekt", lobte Hermann Anselstetter.

Für die vielen Helfer übergab er eine Geldspende der Marktgemeinde, die für ein gemeinsames Essen verwendet werden soll.


337 Stunden im Einsatz


Laut Niklas Hoffmann dauerten die Arbeiten von Mitte Februar bis Ende Mai. Ein Problem habe man in den Osterferien lösen müssen, "denn der Unterrichtsraum im Gerätehaus war für den Kinderhort als Ausweichmöglichkeit fest gebucht". Die Baustelle wäre für die Kleinen eine Zumutung gewesen, deshalb hätten der Bürgermeister und der Landrat unbürokratisch für eine Unterkunft im Jugendtagungshaus gesorgt.

Die Wehrmänner waren exakt 377 Arbeitsstunden im Einsatz, bei einem Stundensatz von 50 Euro käme ein Betrag von 18 850 Euro zusammen.
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