Schimmendorf
Verkehr

Windpark Hain-Ost: Riesen-Bauteile werden angeliefert

Der Aufbau der Windräder auf dem Rainberg und Spitzberg geht in die Schlussphase. Duch die selbstfahrenden Transporter kommt es zu Behinderungen.
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Beim Aufbau des Windparks Hain-Ost kommen ab Montag von Mainroth bis zur Baustellenzufahrt bei Schimmendorf selbstfahrende Transporter zum Einsatz. Verkehrsbehinderungen sind unvermeidlich. Foto: MVV
Beim Aufbau des Windparks Hain-Ost kommen ab Montag von Mainroth bis zur Baustellenzufahrt bei Schimmendorf selbstfahrende Transporter zum Einsatz. Verkehrsbehinderungen sind unvermeidlich. Foto: MVV
Der Aufbau des Windparks Hain-Ost biegt auf die Zielgerade ein. Laut Mitteilung des Investors beginnen in der kommenden Woche die Transporte der Stahlturmsegmente und der Rotorblätter vom Umladeplatz Mainroth zur Baustelle. Durch den Einsatz der per Funk gesteuerten selbstfahrenden Transporter kann es bis Ende August zwischen Umladeplatz und Baustelleneinfahrt bei Schimmendorf zu Verkehrsbehinderungen kommen.

Mit der Errichtung der Stahltürme und der anschließenden Montage der Windenergieanlagen befindet sich der Aufbau des Windparks in der Endphase. Wie das Mannheimer Energieunternehmen MVV Energie Gruppe, verantwortlich für den Bau, und die Stadtwerke Ingolstadt als Eigentümer und künftiger Betreiber des Windparks gemeinsam mitteilten, werden dazu die zur Zeit auf dem Umladeplatz Mainroth angelieferten Stahlturmsegmente und Rotorblätter ab Montag, 18. Juli, zum Windpark transportiert.

Der selbstfahrende Transporter, der die Turmteile und Rotorblätter in zwei bis vier Stunden zu den Baustellen am Rainberg und Spitzberg transportiert, werde zur Sicherheit jeweils von der Polizei begleitet. Beginn sei morgens gegen 8.30 Uhr, um eine Behinderung des Schulbusverkehrs sowie des Berufsverkehrs zu vermeiden. Pro Tag seien maximal zwei Fahrten mit dem Selbstfahrer geplant.

Die Transporte sollen bis Anfang September abgeschlossen werden. "Die transportierten Anlagenteile lassen sich durch eine Kippvorrichtung stufenfrei bis zu 60 Grad drehen, wodurch eine Anpassung an die örtlichen Gegebenheiten möglich ist. Da sich dadurch auch die fast 60 Meter langen Rotorblätter drehen können, lassen sich selbst Engstellen ohne Eingriff leicht passieren", so Pressesprecher Roland Kress.


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