Wollknäuel, Herzensbrecher, Wonneproppen - der 15-wöchige Retriever Toni der Familie Kolenda aus Kupferberg wickelt wirklich jeden in Sekundenschnelle um die Pfote. Dass der weiße Welpe auch jede Menge Blödsinn im Kopf hat, versteht sich von selbst. Spätestens dann, wenn die Schuhe von Frauchen Anja, "Oma" Maritta oder "Opa" Alfred mal wieder fein säuberlich im großen Garten verteilt sind, lesen die Erziehungsberechtigten ihm - in gebotener Tonlage - die Leviten. Dann wird aus dem liebevollen Toni ein pädagogisch offensichtlich wertvolleres "Anton!"
"Ich wollte schon immer Oma werden", kommentiert Mutter Maritta gelassen die Tatsache, dass Tochter Anja und Sohn Michael noch nicht für Nachwuchs gesorgt haben und deshalb nun Toni diese Rolle einnehmen darf. "Der Paul hat das ganze Haus beherrscht. Und beim Toni wird das wohl auch so", sagt sie, wenn sie den 15-wöchigen Welpen durch die Wohnung tapsen sieht.
Unter das Stichwort Welpenschutz fällt es denn auch, wenn Toni mal wieder im Garten unterwegs ist und mit der Leidenschaft eines Hobbygärtners mit seinen kleinen Pfoten dicke Löcher in Opas Rasen buddelt. "Da stecken wir dann einfach Blumenzwiebeln rein. Das gibt im Frühjahr schöne Überraschungen", sagt die Kupferbergerin.

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