Stadtsteinach
Kinderbuch

Warum die Bäume verschwunden sind

Die gemeinnützige Organisation Salem International in Stadtsteinach hat erstmals ein afrikanisches Kinderbuch herausgebracht: "Stell Dir vor: ein Land ohne Bäume!", lautet der Titel.
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Das Buch "What a country without trees!" wird in Uganda im Schulunterricht eingesetzt. Es richtet sich an Kinder von neun bis zwölf Jahren. Salem International in Stadtsteinach hat das Werk des bereits verstorbenen afrikanischen Autors ins Deutsche übersetzt. Foto: privat
Das Buch "What a country without trees!" wird in Uganda im Schulunterricht eingesetzt. Es richtet sich an Kinder von neun bis zwölf Jahren. Salem International in Stadtsteinach hat das Werk des bereits verstorbenen afrikanischen Autors ins Deutsche übersetzt. Foto: privat
Nach mehreren Monaten, in denen Mitarbeiter von Salem mit professioneller Unterstützung das Buch "Stell Dir vor: ein Land ohne Bäume!" überarbeitet haben, kann das afrikanische Werk nun der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Samuel Müller, Geschäftsführer des in mehreren Ländern tätigen Sozialwerks, stieß bei einem seiner zahlreichen Besuche in Uganda (Ostafrika) zufällig auf das Original dieses Buches von Ndyakira Amooti. Er war fasziniert von der Idee, bereits Schulkinder auf die Gefahren der Umweltzerstörung hinzuweisen. Weil der Autor, ein leider bereits verstorbener ugandischer Kinderbuchautor, Journalist und Umweltschützer, Anschauungen vertritt, für die auch Salem einsteht, wurde beschlossen, das Buch ins Deutsche zu übersetzen, mit liebevollen, kindgerechten Illustrationen zu versehen und drucken zu lassen. Natürlich waren auch einige Ergänzungen erforderlich, um das Buch für deutsche Kinder verständlicher zu machen.

Es geht um den zwölf Jahre alten Kazoora aus einem kleinen Dorf in Uganda, der in einem Gespräch mit seinem Großvater erfährt, wie es dazu kam, dass in ihrer Umgebung fast keine Bäume mehr zu sehen sind. Die Problematik der Abholzung ist sehr vielschichtig und macht deutlich, wie wichtig es ist, den natürlichen Lebensraum zu schützen. Und das gilt selbstverständlich nicht nur für Afrika.

Salem setzt sich in seinen Projekten in Uganda und Togo zum Beispiel durch eigene Baumschulen und Schulungen in ökologischem Landbau dafür ein, das Ökosystem dort zu regenerieren und zu schützen.
Salem hofft, mit Hilfe des Buches große und kleine Leser hierzulande für dieses Problem, das alle betrifft, zu sensibilisieren. Es eignet sich auch in Deutschland als Schullektüre, wenn es um das Thema Afrika und Umwelt geht.

Das Buch im Format DIN A5 quer hat 40 Seiten, einen Hardcover-Einband und kann bei direkt Salem bestellt werden. Infos und Leseprobe gibt es auf www.saleminternational.org.
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