Untersteinach
Betreuung

Untersteinacher Hort entstand in Rekordzeit

Mehr als 220 000 Euro sind in die Untersteinacher Schule investiert worden: 169 000 Euro in den Hort, weitere 52 000 Euro für die Verlegung der Klassenzimmer. Am Freitag wurde die neue Einrichtung eingeweiht.
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"Der Bau ist ideal verlaufen", zog Architekt Hans-Hermann Drenske eine Bilanz und überreichte den Schlüssel an Bürgermeister Volker Schmiechen (SPD). Im Hintergrund freuen sich Landrat Klaus Peter Söllner, die Fachbereichsleiterin der Kita gGmbH, Elke Wuthe, sowie die Awo-Kreisvorsitzende und Vizepräsidentin des Bayerischen Landtages, Inge Aures. Foto: Sonja Adam
"Der Bau ist ideal verlaufen", zog Architekt Hans-Hermann Drenske eine Bilanz und überreichte den Schlüssel an Bürgermeister Volker Schmiechen (SPD). Im Hintergrund freuen sich Landrat Klaus Peter Söllner, die Fachbereichsleiterin der Kita gGmbH, Elke Wuthe, sowie die Awo-Kreisvorsitzende und Vizepräsidentin des Bayerischen Landtages, Inge Aures. Foto: Sonja Adam
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Mit feierlicher Geste überreichte Architekt Hans-Hermann Drenske an den Untersteinacher Bürgermeister Volker Schmiechen (SPD) den symbolischen Schlüssel für den Kinderhort. Und dieser wiederum reichte ihn an Sylvia Bayer, der Leiterin der Kindertagesstätte weiter. Denn auch wenn der Hort von der Kindertagesstätte ausgelagert worden ist, so ist Sylvia Bayer doch immer noch die Hausherrin.

Nötig geworden ist die Verlagerung des Hortes vor allem wegen des riesigen Bedarfs, betonte der Bürgermeister. Denn ursprünglich war der Hort, der in der Kindertagesstätte untergebracht war und erst vor wenigen Jahren ins Leben gerufen worden war, für 25 Kinder konzipiert. Doch in diesem Schuljahr lagen vierzig Anmeldungen vor.

Erst im April beschlossen

So keimte die Idee auf, den Hort ins Schulgebäude zu verlagern.
Noch im April fasste der Gemeinderat einen Grundsatzbeschluss. Auch die Gemeinde Guttenberg hat sich an den Kosten beteiligt. "Es ist gut, dass wir das Verhältnis zwischen Hort und Schule stärken konnte.Die Hortkinder können nach Absprache auch die Turnhalle oder den Sportplatz mitnutzen", so Volker Schmiechen.

Insgesamt stehen dem Hort drei großzügige Zimmer zur Verfügung: zwei Aufenthaltsräume mit abgeteilten Bereichen in Brauntönen und Blautönen gestaltet. Außerdem wird ein Essenbereich eingerichtet - in leuchtendem Grün.
"Der Hort ist hell und schön und macht einen kindgerechten Eindruck", zeigte sich Landrat Klaus Peter Söllner (FW) beeindruckt von der Einrichtung, die in Rekordgeschwindigkeit bis zum Beginn des Schuljahres fertiggestellt werden musste. Söllner hatte zur Finanzierung einen Scheck mitgebracht.

Glücklicher Zufall

"Der Hort ist ein wichtiger Baustein, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu stärken", betonte die neue Schulleiterin Ursula Schröppel. Dass der Hort direkt ins Schulgebäude gerückt ist, sei mehr als ein glücklicher Zufall. Denn so sei die Zusammenarbeit unkompliziert und noch enger als bisher.

Architekt Hans-Hermann Drenske freute sich über die vielen Lobeshymnen, die er zur Fertigstellung hören konnte, und dankte den Handwerkern.

Die Fachbereichsleiterin der Kita gGmbh, Elke Wuthe, freute sich über die gelungene Umsiedelung des Hortes.
Pfarrer Wolfgang Oertel erzählte den Kindern die Geschichte aus dem Markusevangelium. Dann zogen die Mädchen und Jungen gemeinsam mit Pfarrer Wolfgang Oertel und dem katholischen Pfarrer Wolfgang Eßel durch alle Räume und versprühten Weihwasser. Und im Anschluss konnten Kinder, Eltern und Interessierte die neuen Räumlichkeiten erkunden.

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