Melkendorf
Nachruf

Trauer um Albrecht Täuber

Der frühere 2. Bürgermeister von Melkendorf und langjährige Aufsichtsratsvorsitzende der Plassenburg-Kelterei ist kurz vor seinem 80. Geburtstag gestorben.
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Anlässlich seines 70. Geburtstags vor zehn Jahren verzichtete Albrecht Täuber auf Geschenke und unterstützt die Sanierung der Melkendorfer Kirche mit einer Spende von 2200 Euro. Von links: Pfarrer Klaus Spyra, Sohn Klaus Täuber, Ehefrau Johanna Täuber, Sohn André Täuber und Albrecht Täuber. Foto: Klaus-Peter Wulf
Anlässlich seines 70. Geburtstags vor zehn Jahren verzichtete Albrecht Täuber auf Geschenke und unterstützt die Sanierung der Melkendorfer Kirche mit einer Spende von 2200 Euro. Von links: Pfarrer Klaus Spyra, Sohn Klaus Täuber, Ehefrau Johanna Täuber, Sohn André Täuber und Albrecht Täuber. Foto: Klaus-Peter Wulf
Zeitlebens hat er sich für seine Mitmenschen eingesetzt, besonders für die, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Er bekleidete Ehrenämter in zahlreichen Vereine, Verbänden und Organisationen, denen er viel von seiner Zeit widmete. Erst in den letzten Jahren stand der Melkendorfer nicht mehr so viel in der Öffentlichkeit. Am Samstag ist Albrecht Täuber gestorben, wenige Monate vor seinem 80. Geburtstag.

Am 16. Oktober 1936 in Menchau bei Thurnau geboren, schloss Albrecht Täuber zwar die Ausbildung an der landwirtschaftlichen Fachoberschule in Triesdorf als Diplomingenieur ab, aber er schlug eine andere berufliche Laufbahn ein. Die Finanzwirtschaft hatte es ihm angetan. Er arbeitete sich hoch und brachte es bei der Raiffeisenbank Rugendorf und bei der Raiffeisenbank Untersteinach bis zum Vorstandsvorsitzenden.


Neben seinem beruflichen Engagement war Albrecht Täuber immer bereit, Verantwortung zu übernehmen - unter anderem als 2. Bürgermeister der ehemals selbstständigen Gemeinde Melkendorf oder als langjähriger Aufsichtsratsvorsitzender der Plassenburg-Kelterei in Bad Berneck. Er kümmerte sich um die Werkstatt für Behinderte in Melkendorf oder verzichtete anlässlich seines 70. Geburtstags auf Geschenke und stellte die Spendensumme von 2200 Euro für die Renovierung der St. Aegidius-Kirche zur Verfügung. Dort findet am Freitag um 14 Uhr der Trauergottesdienst statt.

Albrecht Täuber hinterlässt seine Frau Johanna, eine Tochter, drei Söhne und sieben Enkelkinder. Nicht nur sie werden ihn vermissen.

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