Die Premiere der Thurnauer Kunst- und Kulturwochen "Schwantastisch" war 2011 ein voller Erfolg. Die BR sprach mit Kunsthistorikerin Sandra Bali über die Fortsetzungsreihe, die vom 8. bis 24. Juni über die Bühne geht.

BR: Die Premiere ging über zwei, die Fortsetzung geht über zwei Wochen. Fehlt es diesmal an Programmpunkten?

Sandra Bali: Keinesfalls, wir haben jetzt schon viele Ideen für 2013, die wir in den diesjährigen Veranstaltungskalender aus terminlichen Gründen nicht mehr hineinpacken konnten. Die zweite "Schwantastisch"-Reihe ist zwar kürzer, aber nicht weniger attraktiv. Und beinhaltet mit über 50 Programmpunkten so viele wie die Premiere 2011.

Die Eröffnung steigt im Töpfermuseum. Aus besonderem Grund?
Ja, denn das Museum feiert heuer das 30-jährige Bestehen. Von der Eröffnung einer Ausstellung junger Künstler aus Positano sowie einer Ausstellung aller Thurnauer Künstler im Museum erhoffen wir uns einen tollen Auftakt.

Was sind die Höhepunkte 2012?
Bei dem hochwertigen Angebot eine Veranstaltungen herauszustellen, ist schwierig. Zu den Highlights zählen sicher die Schlosstheater-Aufführungen von Wolfgang Krebs im Rathaushof am 16. und 17. Juni sowie das Konzert des Wagnertenors Francis Rodiere oder der Auftritt des Marcus-Kesselbauer-Quintetts beim Jazzkonzert im Kutschenhaus am 24. Juni.

Viele Veranstaltungen konzentrieren sich diesmal auf's Wochenende.
Darauf haben wir geachtet, da sich die Leute vor allem am Wochenende die Zeit nehmen können, um Ausstellungen oder auch Aktionen zu besuchen.
Die Resonanz 2011 war riesig. Mit wie vielen Besuchern rechnen Sie in diesem Jahr?
Zahlen zu nennen ist schwierig.Wir hoffen, Thurnau wieder über die Landkreisgrenzen hinaus als Kunst- und Kulturort bekannt zu machen. Unser Ziel ist es, Schwantastisch" langfristig als Gegenpol zum Weihnachtstöpfermarkt, der ja im Dezember stets tausende Besucher lockt, im Sommer zu etablieren.