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Kirchleus
Freizeit

Teller schlecken und Joghurt füttern

Höhepunkt des Kirchleuser Dorffests war die zweite Auflage des "Spiels ohne Grenzen", bei dem die Kirchleuser erneut den Teamgeist und den Zusammenhalt im Dorf unter Beweis stellten. Sie mussten einige knifflige Aufgaben bewältigen.
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Das Teller ausschlecken war eine der anspruchsvollen Aufgaben, die beim "Spiel ohne Grenzen" bewältigt werden mussten. Foto: Markus Roide
Das Teller ausschlecken war eine der anspruchsvollen Aufgaben, die beim "Spiel ohne Grenzen" bewältigt werden mussten. Foto: Markus Roide
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Der Wettergott hat es am Sonntag gut gemeint mit den Kirchleusern. Während andernorts im Landkreis die Feuerwehren schon im Dauereinsatz waren, blieb es beim Dorffest bis zum Ende des offiziellen Programms trocken.
Drei Ortsmannschaften ("Kalfeggn", "Siedlung" und "Krumm Gass") sowie eine Gastmannschaft aus Schimmendorf traten gegeneinander an. Die Titelverteidiger aus dem letzten Jahr - die "Kalfeggn" - waren voller Ehrgeiz und lieferten sich gegen die "Siedlung" ein Kopf-an-Kopf-Rennen.
Außenseiter "Schimmendorf" war unterbesetzt und nominierte noch drei Kinder nach. Sie haben sich tapfer geschlagen, waren aber gegen alle drei Kirchleuser Teams chancenlos.
Bei acht verschiedenen Spielen wie beispielsweise "Seil durch T-Shirt", "Blindes Joghurtfüttern" oder auch "Teller ausschlecken" setzte sich am Schluss das Team der Kalfeggn mit 29 Punkten als Sieger durch.
Hinter dem Vorjahressieger folgten die Siedlung (28), Krumm Gass (24) und die Gäste aus Schmimmendorf (13) auf den weiteren Plätzen.
Ortssprecher Richard Strobel hatte eingangs alle Gäste und begrüßt und den Helfern gedankt, die bei der Vorbereitung geholfen hatten. Das Fest sei ein wichtiges Ereignis, weil die ortsansässigen Vereine den Erhalt der Dorfhalle finanzieren.
Ein weiterer Dank ging an die Feuerwehr und den Gesangsverein für die Finanzierung eines Fahnenschrankes. Es sei schade, wenn die teuren Vereinsfahnen irgendwo verkommen würden. Auch Stadtrat Horst Zahr bedankte sich bei allen Helfern und überbrachte eine kleine Spende.
Mit Liedern des Gesangvereins und des Kinder- und Jugendchors wurde das Dorffest offiziell eröffnet.
Das Kirchleuser Dorffest zeigte den engen Zusammenhalt der Bürger und einen engagierten Pfarrer, der nicht nur den Kinderchor aufopferungsvoll trainierte.
Er gilt wohl auch als heimlicher "Dorf-Entertainer" und Stütze der Bewohner.

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