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Stadtsteinach: Problemfelder unter der Lupe

Der Stadtsteinacher Stadtrat nahm bei der Ortsbegehung Problemfelder unter die Lupe. Eine hitzige Diskussion entbrannte im Steinbruch. Dort macht Wasser, das über die Straße fließt, vor allem im Winter Probleme.
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Im neuen Teil des Stadtsteinacher Friedhofes könnte möglicherweise eine Urnenstele aufgestellt werden. Dies beratschlagten die Räte, doch einige votierten, solch ein Unterfangen nur in Angriff zu nehmen, wenn sich mindestens drei Interessierte verpflichten, einen Platz zu nehmen. Fotos: Sonja Adam
Im neuen Teil des Stadtsteinacher Friedhofes könnte möglicherweise eine Urnenstele aufgestellt werden. Dies beratschlagten die Räte, doch einige votierten, solch ein Unterfangen nur in Angriff zu nehmen, wenn sich mindestens drei Interessierte verpflichten, einen Platz zu nehmen. Fotos: Sonja Adam
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Doch der Einbau einer Schwerlastrinne würde mit 15.000 bis 20.000 Euro zu Buche schlagen, referierte Bürgermeister Roland Wolfrum und regte an, stattdessen über die Straße ein v-förmiges Profil schräg anzulegen. So könne auf Höhe der Waage, wo das Problem besonders gravierend ist, das Wasser abfließen und die Schlagwirkung reduziere sich.

"Das geht doch die Stadt nichts an. Das Wasser kommt vom Frostschutz, der dort lagern", wandte Adolf Hildner (CSU) ein und schlug den Einbau eines Kanaldeckels vor, der dann unterirdisch entwässert. "Das taugt nichts", verurteilt Klaus Heiß (CSU) diesem Vorschlag eine Absage und beharrte auf die Rinnen, die er mit seiner Firma angelegt habe. Aber Voraussetzung müsse sein, dass die parallel zur Fahrbahn verlaufende Rinne, die jetzt mit Steinen zugeschüttet ist, gepflegt werde und dass die tonnenweise Steine, die in diesem Bereich lagern, etwas weiter nach hinten verschoben werden.

Diskussionsfreudig zeigten sich die Stadtsteinacher Stadträte auch auf dem Friedhof. So ist Günter Hönig (SPD) an Bürgermeister Roland Wolfrum herangetreten, mit dem Wunsch, auf dem Friedhof eine Urnenstele zu errichten. Auch andere Interessierte haben bereits diesen Wunsch geäußert, bestätigt Franz Schrepfer (FW). Als möglicher Standort wurde der neue Teil des Friedhofes, direkt nach dem Eingang ausersehen. "Wenn wir drei Interessierte haben, die einen Vorvertrag machen, können wir damit beginnen" erklärt Klaus Witzgall (CSU).

Wolfgang Martin (SPD/OL) regte an, den Friedhof zusätzlich mit einem Gingkobaum direkt vor der Kapelle zu verschönern. Und auch das Leichenhaus war ein Thema. Denn unterhalb der Treppe ist ein unbeleuchteter Keller frei zugänglich.

Zudem nahmen die Stadtsteinacher Räte die Straßen unter die Lupe: die Bachstraße/Egerländer Straße, die Goethestraße und die Dorfstraße in Zaubach.
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