In der Begegnungsstätte neben dem katholischen Gotteshaus traf man sich daher zur Gründungsversammlung der Stiftung Autobahnkirche Himmelkron, legte den Grundstein für eine gute Zukunft dieses dominierenden, weithin sichtbaren Zeichens des Glaubens mit dem 36 Meter hohen Turm auf der höchsten Stelle des Dorfes.

In einem Lichtbildervortrag machte Kirchenpfleger Hartmut Richter, der Vorsitzende und Projektleiter der Stiftung, die zahlreichen Gäste mit den Schönheiten des sakralen Baus vertraut, erklärte die Kunstwerke von Professor Böhm, die Regenbogenfarbbänder, das Tabernakel mit einer russischen Ikone, die zwölf Apostelfenster, das Klangrohr statt der Glocke zum Gottesdienstbeginn. Andachtsraum und Rückzugsorte vor allem für die, die an der viel befahrenen A9 vorbeidüsen und einmal innehalten wollen unter dem Motto "Rasten mit Segen".

Und immer wieder den Blick zum Licht, zur Hoffnung kennenlernen können, den die Besucher so lieben. Er zeigte aber auch eindringliche Bilder von den Schäden an der Kirche außen und innen: "Im vergangenen Jahr mussten wir als Kirchengemeinde allein 10.000 Euro für Reparaturen aufbringen". Deshalb sei eine Stiftung, deren Erträge ausschließlich dem Unterhalt und interessanten Aktionen zum Wohle der Kirche dienen, ein guter Weg, so Richter. Zusammen mit dem Stiftungsvorstand, den beiden Pfarrern Zlatko Kidjemet und Karl-Heinz Weiser, sowie Gerold Hunkler und Manfred Weg, will man nun für die neue Idee werben und viele Spender finden.