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Trebgast
Naturbühne

Sickerschacht schützt vor Überflutung

Auf der Trebgaster Naturbühne wurden umfangreiche und kostspielige Arbeiten für die Sicherheit der Schauspieler und Zuschauer durchgeführt. Ein Sickerschacht soll künftig Überflutungen verhindern, die in der vergangenen Saison für Aufsehen gesorgt hatten.
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Durch den Einbau eines drei Meter tiefen Sickerschachtes hofft der Vorstand der Naturbühne, in diesem Bereich künftig vor Überflutungen geschützt zu sein. Fotos: Dieter Hübner
Durch den Einbau eines drei Meter tiefen Sickerschachtes hofft der Vorstand der Naturbühne, in diesem Bereich künftig vor Überflutungen geschützt zu sein. Fotos: Dieter Hübner
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Wir erinnern uns: An zwei Wochenenden hintereinander wurde die Naturbühne in der vergangenen Saison von Gewitter- und Starkregen bis zu den ersten drei Sitzreihen überflutet, weil die Gully im Bühnenbereich die Wassermassen nicht mehr fassen konnten. Am Sonntag, 27. Juli, war das Gastspiel von Otti Fischer und Lizzy Aumeier, am Samstag, 2. August, ausgerechnet eine Komödie von Shakespeare mit dem beziehungsreichen Titel "Viel Lärm um nichts" davon betroffen. Dank des raschen Einsatzes der Feuerwehren von Trebgast und Feuln/Waizendorf und der Hilfe des Bühnenpersonals konnten damals beide Veranstaltungen mit geringfügigen Verzögerungen durchgeführt werden.

Die Verantwortlichen des Vereins haben reagiert und nach Möglichkeiten gesucht, solche Vorkommnisse in der Zukunft zu vermeiden.
Jetzt haben Mitarbeiter der Firma Dechant aus Weismain zwischen Bühne und Zuschauerraum ein drei Meter tiefes Loch ausgehoben und einen Sickerschacht von einem Meter Durchmesser eingesetzt. Eine Untersuchung hat ergeben, dass das Wasser in dieser Tiefe versickern kann. Zusätzlich wurde für einen verbesserten Wasserablauf von der Spielbühne gesorgt.

Felsenwand stabilisiert

Bereits vor der Saison 2014 wurde zur Sicherheit der Akteure die Felsenrückwand der Bühne, die durch Unterspülung an einigen Stellen bereits abbröckelte, in einer aufwendigen Aktion stabilisiert. Zur weiteren Absicherung hat im Herbst ein Fachbetrieb die im gesamten Areal stehenden Bäume gründlich auf ihre Standfestigkeit untersucht, teilweise gekappt und morsche Äste und Zweige entfernt.

"Die Sicherheit unserer Akteure und der Zuschauer steht bei uns an erster Stelle", kommentierte Vorsitzender Siegfried Küspert den Abschluss der kostspieligen Maßnahmen. "Deshalb gab es darüber auch keine Diskussionen."