Thurnau

Seit Dienstag wird gebaut

Auf dem ehemaligen Bahnhofsgelände mitten in Thurnau entsteht ein neuer Edeka-Markt. Am Dienstag war Spatenstich.
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Direkt neben dem bestehenden Edeka-Laden wird jetzt der neue Markt gebaut. Foto: Archiv/Alexander Hartmann
Direkt neben dem bestehenden Edeka-Laden wird jetzt der neue Markt gebaut. Foto: Archiv/Alexander Hartmann
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Auf der Freifläche des ehemaligen Bahnhofsgeländes in Thurnau wird seit gestern gebaut. Dort entsteht ein neuer Edeka-Markt. Er soll größer werden als der alte Markt gleich nebenan: 1500 statt bisher 1000 Quadratmeter Verkaufsfläche wird der Markt groß sein. Insgesamt rund 115 Stellplätze sind geplant.
Was bisher graue Betonwüste mit ein paar wilden Grasbüscheln zwischen ehemaligen Eisenbahnschienen ist, wird bald ein einladendes Gesicht bekommen. Architekt Stephan Schwarzmann aus Hollfeld verspricht ein ansprechendes Gebäude, das funktional ist und sich in die Umgebung einfügt. Um den Markt und die Parkplätze wird es eine Grünfläche mit Bäumen geben. Fast alle bisherigen Bäume werden erhalten.
Die Bushaltestelle, die sich bisher auf dem Platz befindet wird zunächst an den Rand des Areals gegenüber dem Blumenladen umziehen. Nach den Ferien wird eine neu gebaute Bushaltestelle auf der anderen Straßenseite einladender sein als die bisherige Lösung.
Eine weitere Baumaßnahme, die den Markt Thurnau im Zusammenhang mit dem neuen Edeka-Gebäude betrifft, ist der Bau einer Linksabbiegerspur auf der Berndorfer Straße, über die Kunden leicht auf das Gelände fahren können. Der Eingang des neuen Marktes zeigt in Richtung Blumenladen. Wie bisher wird dort das Lanzendorfer Backparadies untergebracht sein.
Dass Edeka nur wenige Meter neben seinem aktuellen Standort ein neues Gebäude mieten will, ist für viele unverständlich. Es sind unternehmerische Entscheidungen. Seit Jahren schon war Edeka auf der Suche nach einem neuen geeigneten Bauplatz. Ursprünglich hatte die Konzernleitung einen Platz außerhalb des Ortes ins Auge gefasst. In der Regel entstehen Supermärkte heute ja "auf der grünen Wiese" und nicht in den Ortszentren. Doch Bürgermeister Martin Bernreuther hat viele Gespräche geführt, diskutiert und gekämpft dafür, dass der neue Supermarkt eben nicht außerhalb Thurnaus entsteht, sondern dass mit ihm eine Baulücke geschlossen wird. Der neue Standort sorgt dafür, dass viele Thurnauer auch weiterhin fußläufig zum Geschäft kommen können und eine Baulücke geschlossen wird. Und er sorgt auch dafür, dass nicht mehr über das weitere Vorgehen am Bahnhofsplatz diskutiert werden muss. In den letzten Jahren waren verschiedenste Lösungen wie Ärztehaus, Bank, Wohnungen und anderes erörtert worden.
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