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Kulmbach
Infrastruktur

Schnelles Internet fürs Goldene Feld

Das Industriegebiet Goldenes Feld mit Neuseidenhof bekommt in den nächsten zwölf Monaten schnelles Internet. Die Stadt Kulmbach profitiert dabei als eine der ersten Kommunen von einem Förderprogramm des Freistaats Bayern.
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Oberbürgermeister Henry Schramm (CSU, links) und Regierungspräsident Wilhelm Wenning zeigen ein Glasfaserkabel, wie es im Industriegebiet verlegt wird. Fotos: Jürgen Gärtner
Oberbürgermeister Henry Schramm (CSU, links) und Regierungspräsident Wilhelm Wenning zeigen ein Glasfaserkabel, wie es im Industriegebiet verlegt wird. Fotos: Jürgen Gärtner
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Die Deutsche Telekom wird für den Ausbau des Highspeed-Internets in dem Gebiet sorgen. Spätestens im Mai 2015 kann dann mit bis zu 50 MBit/s gesurft werden. Die Uploadgeschwindigkeit soll bei bis zu 10 MBit/s liegen.
Oberbürgermeister Henry Schramm (CSU) machte am Dienstag in einem Pressegespräch in der Verkehrsakademie im Goldenen Feld deutlich, wie wichtig schnelles Internet für den Wirtschaftsstandort ist. "Ein schneller Zugang ist heute das A & O und ein Totschlagkriterium, wenn man ihn nicht hat."

Regierungspräsident Wilhelm Wenning übergab ihm den Bescheid für den vorzeitigen Baubeginn. Damit können die Bauarbeiten beginnen, ohne dass Fördermittel verloren gehen.

Das war nicht nur für den OB eine gute Nachricht, sondern auch für Michael Möschel. Seit Jahren ist ihm "die Ertüchtigung der Infrastruktur 3.0 im ländlichen Raum" ein Anliegen.
Um den Herausforderungen heute und in Zukunft begegnen zu können, sei die gute Anbindung an die Datennetze in aller Welt wichtig.

Für die Planung, Bedarfsermittlung und Markterkundung zeichnet das Ingenieurbüro Netconsulting verantwortlich.

Reinhard Brandl von der Deutschen Telekom versicherte, dass nun die Detailplanung für den 150 000 Euro teuren Ausbau mit Glasfaserkabeln beginnt. 100 000 Euro davon muss die Stadt übernehmen, die wiederum mit einem Zuschuss zwischen 60 und 90 Prozent rechnen kann. Die Telekom plant zudem "starke eigenwirtschaftliche Investitionen in den nächsten Jahren in Kulmbach".
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