Schneepflugräumschild gestreift


HARSDORF - Am späten Freitagnachmittag befuhr der 27-jährige Fahrer eines Sattelzuges aus den neuen Bundesländern die A 70 in Fahrtrichtung Autobahndreieck Bayreuth/Kulmbach. In Höhe Harsdorf war gerade ein Räumfahrzeug der Autobahnmeisterei Thurnau auf der linken Fahrspur unterwegs und räumte dort Schnee von der Fahrbahn. Beim Rechtsvorbeifahren streifte der Brummifahrer mit dem Sattelauflieger das Räumschild des Schneepfluges, beschädigte dieses leicht und fuhr trotzdem ohne anzuhalten weiter. Der 45-jährige Fahrer des Räumfahrzeuges verständigte sofort die Polizei und gab eine Beschreibung des Gespannes ab. Beamte der Hofer Verkehrspolizei konnten den Sattelzug schließlich auf der A 9 anhalten und einen frischen Schaden am Auflieger hinten links feststellen. Obwohl der Schaden an dem Räumschild mit etwa 300 Euro relativ gering ist , hat das Weiterfahren des Sattelzugfahrers dennoch unangenehme Folgen für diesen. Die zuständige Verkehrspolizei in Bayreuth ermittelt jetzt wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort gegen ihn.

Probefahrt endet im Abseits


TROCKAU - Den Verlauf einer Probefahrt mit einem Audi A6 stellte sich ein 30-jähriger Bayreuther am Freitagnachmittag wohl anders vor. Mit der Absicht, das Fahrzeug zu kaufen, führte er eine Testfahrt auf der A9 in Richtung München durch. An der Anschlussstelle Trockau wollte er wenden und nach Bayreuth zurück fahren. Dort befand sich aber Schneematsch auf der Straße, und der Bayreuther fuhr zu schnell in den Ausfahrtsbereich ein. Im Bereich einer Kurve rutsche er nach links und überfuhr ein Verkehrszeichen und einen Leitpfosten. Ihm und seiner Beifahrerin geschah nichts. Die Bayreuther Verkehrspolizei nahm den Unfall auf. Es entstand ein Gesamtschaden von rund 1100 Euro. Der Fahrer muss nun mit einem Bußgeldbescheid rechnen.

Schlitterpartie auf Autobahn


BINDLACH - Aufgrund Schneeglätte in Verbindung mit nicht angepasster Geschwindigkeit verlor am frühen FreitagAAbend eine 32_jährige Nürnbergerin die Kontrolle über ihren Mercedes und schleuderte auf der A9, Fahrtrichtung Berlin, in einen in gleicher Richtung fahrenden Audi aus dem Landkreis Roth. In diesem befand sich eine dreiköpfige Familie. Beide Fahrzeuge blieben anschließend unfallbeschädigt auf dem Standstreifen stehen und wurden durch die Verkehrspolizei Bayreuth abgesichert. Während die Unfallverursacherin mit leichten Verletzungen davon kam, musste die Mitfahrerin des Audis in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Es entstand Sachschaden in Höhe von rund 7500 Euro.

Sicherheitsabstand nicht eingehalten


BINDLACH - Mangelnder Sicherheitsabstand war die Ursache eines Verkehrsunfalls, den Bayreuther Verkehrspolizisten am Freitagabend aufnehmen mussten. Bei zähfließendem Verkehr fuhr ein 48-jähriger Lkw-Fahrer auf der A9 in Richtung Berlin. Vor ihm befand sich ein 61-jähriger Chemnitzer mit seinem VW Passat, der verkehrsbedingt halten musste. Der Lkw-Fahrer bemerkte dies zu spät und fuhr bei geringer Geschwindigkeit auf den Passat auf. Hierbei verletzte sich der Chemnitzer leicht, der Lkw-Fahrer blieb unverletzt. Es entstand ein Gesamtschaden von etwa 6500 Euro. Den Lkw-Fahrer erwartet nun ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung.

Gegen zwei Schutzplanken geschleudert


BINDLACH - Am Samstag Nachmittag kam eine 29-jährige Fahrerin mit ihrem Kia mit Bayreuther Zulassung aufgrund winterlicher Straßenverhältnisse ins Schleudern. Sie stieß am Autobahndreieck auf der Spange von der A 9 zur A 70 zuerst gegen die rechte und dann gegen die linke Schutzplanke und blieb dann mit dem fahrunfähigen Fahrzeug auf der linken Fahrspur liegen. Ihr Fahrzeug musste abgeschleppt werden. Der Schaden am Pkw beträgt rund 5000 Euro. Der Schaden an den Schutzplanken dürfte bei 1500 Euro liegen.


Verhängnisvoller Schneematsch


STADELHOFEN - Ein 37jähriger Mittelfranke verlor am Samstagnachmittag auf der mit Schneematsch bedeckten Fahrbahn der A 70 im Bereich Stadelhofen aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit die Herrschaft über seinen Wagen und schleuderte gegen die Mittelschutzplanke. Dort kam der Audi A 8 zum Stehen. Ein nachfolgendes Rettungsfahrzeug aus Bayreuth konnte das Unfallfahrzeug auf der linken Spur zunächst absichern und dann auf die Standspur bringen. Am Fahrzeug entstand ein Schaden von etwa 6000 Euro und an der Schutzplanke von rund 2000 Euro.