Stadtsteinach
Kommunalwahl

SPD und Pro Stadtsteinach nominieren

Die SPD und "Pro Stadtsteinach" machen auch bei den Kommunalwahlen 2014 gemeinsame Sache, was die Stadtratsliste angeht.
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Bürgermeister Roland Wolfrum (Mitte) führt die Liste an. Jüngster Kandidat ist Vinzenz Pyka. Auch Wolfgang Hoderlein möchte in den Stadtsteinacher Stadtrat zurückkehren. Foto: Werner Reißaus
Bürgermeister Roland Wolfrum (Mitte) führt die Liste an. Jüngster Kandidat ist Vinzenz Pyka. Auch Wolfgang Hoderlein möchte in den Stadtsteinacher Stadtrat zurückkehren. Foto: Werner Reißaus
Am Montag wurden die Kandidaten bei nur einer Gegenstimme mit 24 Ja-Stimmen nominiert. Mit dem früheren SPD-Landesvorsitzenden Wolfgang Hoderlein kehrt ein "verlorener Sohn" der Stadt heim.

Jüngster Kandidat ist der 18-jährige Fachoberschüler Vinzenz Pyka, ein Sohn der amtierenden Stadträtin Karin Witzgall. Listenführer ist der Bürgermeisterkandidat der SPD, Roland Wolfrum.

Bereits im Vorfeld der Nominierungsversammlung hatte sich die Wählervereinigung "Offene Bürgerliste Pro Stadtsteinach" formell gebildet und Marco Birner zum Vorsitzenden gewählt. Für die gemeinsame Stadtratsliste wurden Stefan Reuther, Wolfram Klein, Marco Birner und Alwin Geyer vorgeschlagen.

Für Wolfgang Hoderlein war wie für Vinzenz Pyka Bürgermeister Roland Wolfrum die Antriebsfeder für die Kandidatur.
"Es hat mich überzeugt, was er in den sechs Jahren geleistet hat."

"Wir haben eine tolle Liste, und die nächsten drei Monate werden wir Gas geben, um die Menschen von uns zu überzeugen und wieder ein gutes Ergebnis einzufahren", betonte Roland Wolfrum. Und weiter: "Mit Wolfgang Hoderlein haben wir eine ganz besondere Hausnummer dabei. Ihr wisst alle, was er schon für Leistungen nicht nur für Stadtsteinach, nicht nur für den Landkreis, sondern für das Land Bayern erbracht hat."

Turnhallenbau bis 2020

Was die künftigen Aufgaben angeht, hat Wolfrum klare Vorstellungen: "Wir werden die Arbeit weiterführen und sowohl auf den kulturellen als auch den sozialen Bereich und die Infrastruktur unser Hauptaugenmerk legen." Der Bau einer neuen Turnhalle soll nach seinen Worten in der nächsten Legislaturperiode erfolgen. "Ein anderer großer Wunsch ist die Schaffung eines Jugendzentrums. Wir werden für Jugendliche mehr Veranstaltungen durchführen."

Weiter gelte es, den Schulstandort zu festigen, das Gleiche gelte für die vorhandene Infrastruktur in der Stadt. "Wir werden weiter vorangehen: Mit SAN voran, das sollte der Wahlspruch für unsere komplette Liste sein. Es ist mir nicht bange, das mit euch gemeinsam anzugehen. Wir haben in den letzten sechs Jahren bewiesen, wie es funktioniert. Wir waren die Motoren in der Stadt und wir können jedem mit Fug und Recht beweisen, was alles gemacht worden ist. Wir haben seit dem Jahr 2008 zehn Millionen in der Stadt investiert und über sechs Millionen Fördergelder erhalten aus allen Töpfen, die überhaupt irgendwo zusammenzukratzen sind."

Das Stadtoberhaupt würdigte auch das Klima der Gegenseitigkeit und Anerkennung, das derzeit in der Stadt herrsche: "Hier wird einem bestätigt, dass der Kurs der letzten sechs Jahre bei den Menschen draußen ankommt."

Die Bewerber




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