Eisenwind

Rugendorfer Windräder: Gericht gibt grünes Licht

Trotz der Niederlage vor dem Verwaltungsgericht Bayreuth will der Eisenwinder Landwirt Jürgen Weiske nicht aufgeben.
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Foto: Archiv
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"Das haben wir schon geahnt" - Jürgen Weiske aus dem Rugendorfer Ortsteil Eisenwind hat sich wenig Hoffnungen gemacht, dass das Verwaltungsgericht Bayreuth seiner Klage gegen die vier Windräder bei Eisenwind (Landkreis Kulmbach) und in der Gemarkung Gössersdorf (Landkreis Kronach) stattgeben wird.

So ist es nun auch gekommen. Die Bayreuther Richter geben grünes Licht für die vier Windenergieanlagen. Nach der mündlichen Verhandlung am Dienstag ist das Urteil am Mittwochvormittag der Kanzlei des Rechtsanwalts Stefan Kollerer, der die beiden Kläger vertritt, mitgeteilt worden. Eine Begründung des Gerichts ist noch nicht bekannt. Offenbar sind die Richter zu der Erkenntnis gelangt, dass die Genehmigungsverfahren in den Landratsämtern Kulmbach und Kronach korrekt abgelaufen sind.

Ob die Windräder nun auch gebaut werden, steht aber noch nicht fest. Kläger Jürgen Weiske, dessen Bauernhof in Eisenwind von einem Windrad nur zirka 600 Meter entfernt ist, kündigt an, dass man Rechtsmittel einlegen und vor den Bayerischen Verwaltungsgerichtshof ziehen wird. Weiske: "Wir sind schon enttäuscht. Das ist man immer, wenn man verliert. Aber aufgeben tun wir nicht, wir gehen nach München." Nach seiner Ansicht habe auch die Verhandlung in Bayreuth gezeigt, dass es noch zu viele Ungereimtheiten gibt.

Nach Ansicht des Landwirts "geht es um alles". Für ihn sei eine ordentliche Landwirtschaft nicht mehr zu machen, wenn der Windpark kommt.

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