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Mainleus

Raser nach Unfall bei Mainleus schwer verletzt

Schwere Kopfverletzungen trug ein 35-jähriger Kulmbacher davon, als er in der Nacht zum Donnerstag mit stark überhöhtem Tempo einen Unfall verursachte.
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Foto: Archiv/dpa
Foto: Archiv/dpa
Die Bundesstraße B289 musste im Bereich der Unfallstelle für rund vier Stunden zeitweise komplett gesperrt werden, wie die Polizei am Donnerstag gegen Mittag mitteilte.

Am späten Mittwochabend, kurz vor Mitternacht, wollte eine Streifenbesatzung der Polizei Kulmbach den 35-jährigen Fahrer mit seinem Alfa im Stadtgebiet einer Verkehrskontrolle unterziehen. Der Mann gab jedoch Gas und flüchtete auf der B289 mit einer Geschwindigkeit von zeitweise über 200 Stundenkilometern.

Kurze Zeit später beendeten die Beamten aufgrund der hohen Geschwindigkeit die Nachfahrt. Wenige Minuten, nachdem sie den Alfa Romeo aus den Augen verloren hatten, fanden sie das vollkommen zerstörte Fahrzeug an der B289, Richtung Mainleus, an der Abfahrt zur Kulmbacher Straße auf.

In einer langgezogenen Rechtskurve hatte der Fahrer die Kontrolle über das Auto verloren und war nach rechts in den Grünstreifen geraten.
Dort fuhr er mehrere Verkehrszeichen um, rammte eine Schutzplanke und überschlug sich mit seinem Alfa mehrfach.

Der Fahrer zog sich bei dem Unfall schwerste Kopfverletzungen zu und wurde auf die Intensivstation eingeliefert. Seine beiden 20-jährigen Begleiter wurden leicht verletzt und konnten nach ambulanter Behandlung das Krankenhaus wieder verlassen.

Nach ersten Erkenntnissen stand der Kulmbacher unter Alkoholeinwirkung und ist nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Der entstandene Schaden beläuft sich auf 15 000 Euro. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Bayreuth war ein Sachverständiger vor Ort. Die Feuerwehr Mainleus und das Technische Hilfswerk aus Kulmbach waren insbesondere für Verkehrsmaßnahmen im Einsatz.