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Kulmbach
Glosse

Prophylaxe an der Schnarcherfront

Schnarchen entsteht durch Schwingungen im Bereich des Zungengrundes und des Gaumensegels, da sich die Muskulatur des Nasenrachenraumes im Schlaf entspannt.
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Symbolfoto: djd/ResMed
Symbolfoto: djd/ResMed
Dr. Holger Hein, Leiter des Schlaflabors am St.-Adolf-Stift in Reinbek in Schleswig Holstein, weiß Bescheid. Was der Mediziner auch weiß: 30 Prozent aller Männer schnarchen.

Was der Fachmann vielleicht weiß, aber nicht sagt: Auch Frauen schnarchen. Und das nicht weniger stimmgewaltig, glaubt man den Werten auf der nach oben offenen Riecher-Skala. (Kleiner Tipp an IHN: Ein Tonmitschnitt per Handy beendet alle Leugnungsversuche am Frühstückstisch!).

Unausweichlich: Die Frage, was man gegen Schnarchen unternehmen kann. Nasenpflaster, Nasenbügel, Lichtbrillen oder Kinnbinden sind meist nicht sehr wirksam, sagt der Fachmann.

Der Laie (m/w) löst das Problem meist einfacher: mit einem Ausweich-Schlafplatz. Mit Ohropax. Oder mit Ellenbogeneinsatz.

Die stilvolle Alternative: Der robuste Stock, an dessen Ende sich ein Boxhandschuh befindet (9,95 Euro im Fachhandel für Schnarchzapfen und Scherzartikel). Dezent zwischen den Kopfkissen platziert, wird ihm sogar prophylaktische Wirkung nachgesagt...
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