Schwerpunkt der Aktion: Manipulationen am digitalen Kontrollgerät. Dabei kam es zu 48 Beanstandungen. Elf Fahrzeugführern untersagten die Polizisten die Weiterfahrt. Ebenso brachten sie zahlreiche Verstöße im Bereich des Fahrpersonalgesetzes, der Straßenverkehrsordnung und -zulassungsordnung, des Gefahrgutrechts, des Güterkraftverkehrsgesetzes und des Strafgesetzbuches zur Anzeige. Ein Lastwagenfahrer hatte an seinem digitalen Kontrollgerät Manipulationen vorgenommen. Der Mann durfte erst nach Zahlung einer Sicherheitsleistung in Höhe von 2000 Euro und nach Einbau eines neuen Kontrollgeräts seine Fahrt fortsetzen.
Bei einer zusätzlich durchgeführten Geschwindigkeitsmessung auf der A 9 zogen die Beamten 82 Raser aus dem Verkehr. 27 Autofahrer müssen mit einem Fahrverbot von mindestens vier Wochen rechnen. Der Spitzenreiter raste mit einem italienischem Sportwagen bei erlaubten 60 km/h mit 160 Stundenkilometern an den Einsatzkräften vorbei.