Kulmbach
Ausbildung

Neue Krankenschwestern für Klinikum Kulmbach

Die Absolventen der Berufsfachschule für Krankenpflege am Klinikum Kulmbach waren bei der Abschlussfeier ganz schön aufgeregt. Denn sie kannten die Ergebnisse noch nicht, erst am Tag der Abschlussfeier haben die mündlichen Prüfungen stattgefunden.
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Insgesamt 16 von 18 Prüflingen haben das Examen der Berufsfachschule für Krankenpflege am Klinikum Kulmbach bestanden und kamen auf einen Gesamtdurchschnitt von 2,4. Foto: Sonja Adam
Insgesamt 16 von 18 Prüflingen haben das Examen der Berufsfachschule für Krankenpflege am Klinikum Kulmbach bestanden und kamen auf einen Gesamtdurchschnitt von 2,4. Foto: Sonja Adam
Die Übergabe der Zeugnisse war für die Absolventen daher auch in diesem Jahr viel mehr als nur ein feierlicher Akt. Die Bestnote 1,0 konnte in diesem Jahr niemand für sich verbuchen, doch 16 von 18 Prüflingen haben die Prüfung bestanden.

Bei den schriftlichen Prüfungen erzielten die Prüflinge einen Durchschnitt von 2,5, bei den mündlichen Prüfungen einen Durchschnitt von 2,2. "Das gibt ein Gesamtergebnis von 2,4 - ein gute Ergebnis", zog der Vorsitzende des Prüfungsausschusses Bilanz.

Drei Jahre lang haben die Schülerinnen und Schüler auf den Abschluss hingearbeitet: 2100 Stunden muss die theoretische Ausbildung umfassen, 2500 Stunden die praktische Ausbildung, erklärte Heidi Scheiber-Deuter von der Schwesternschaft.

Doch jetzt gilt es, sich im Beruf zu beweisen und zu behaupten. "Es ist auch ein Beruf, der Sie manchesmal an Grenzen führen wird.
Man verlangt stetige Professionalität, ein hohes Maß an Flexibilität", prophezeite Heidi Scheiber-Deuter. Und einen Rat hatte sie für die frisch gebackenen Absolventinnen auch parat: "Achten Sie auf sich selbst, schaffen Sie sich einen gesunden Kraftausgleich und pflegen Sie Freundschaften!"

Oberbürgermeister Henry Schramm (CSU) beglückwünschte die Absolventen. Sie hätten sich bei der Berufswahl entschieden, anderen Menschen beizustehen in schwierigen Situationen. "Der Beruf erfordert auch Menschlichkeit und Herzenswärme. Und manchmal fördern ein gutes Wort, eine Umarmung den Heilungsprozess mehr als die Medikamente", so Schramm.

Mit einer launigen Rede dankten Carina Hain aus Stadtsteinach und Lisa Wammes aus Bayreuth den Lehrern, Weggefährten, Eltern und Ausbildern. "Anfangs dachten wir, wir sind in einer Kaserne. Aber Lehrjahre sind keine Herrenjahre", konstatierte Hain und dankte all den Oberbefehlshabern, Oberen und natürlich auch bei Generalin Brigitte Angermann und bei Oberstleutnant Franziska Schlegel, der Pflegedienstleiterin.

Sorgen um die Zukunft brauchen sich die Absolventen übrigens nicht zu machen. In den nächsten Jahren werden rund 80 Millionen Euro am Klinikum investiert, konstatierte der Oberbürgermeister.

Zudem sind alle Prüflinge übernommen worden. Das bedeutet: das Klinikum bekommt 14 neue Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und zwei neue -Pfleger. Für die beiden, die das Ziel knapp verfehlt haben, gibt es eine zweite Chance.

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