Lindau
Brandschutz

Motiviert und schlagkräftig

Verdiente Männer der Feuerwehr Lindau wurden ausgezeichnet. Dabei gab es auch viel Lob für die gesamte Löschgruppe.
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Er sei gerne nach Lindau gekommen, um der Wehr seinen Respekt zu zollen. Das sagte Kreisbrandrat Stefan Hertlein im Rahmen eines Kameradschaftsabends der Feuerwehr Lindau und machte damit deutlich, dass die Löschgruppe eine schlagkräftige Truppe ist, die hochmotiviert an die steigende Anzahl von Einsätzen herangehe. Entsprechend müsse dieses Engagement auch gewürdigt werden, so Hertlein.

In ähnlicher Weise äußerte sich Landrat Klaus Peter Söllner (Freie Wähler), der darauf hinwies, dass er die ehrenvolle Aufgabe habe, im Auftrag des Freistaates Bayern das Staatliche Ehrenzeichen für 25 beziehungsweise 40 Jahre Dienst zu verleihen. Man könne diese Auszeichnung gar nicht hoch genug ansiedeln, so Söllner. Die Feuerwehren hätten jedoch nicht nur die Aufgabe, den Schutz und die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten, sondern auch eine Funktion als Kulturträger, wodurch die Lebensqualität unserer Dörfer vielfach erst ermöglicht werde.

Im Hinblick auf die Integrierte Leitstelle betonte der Landrat, dass trotz des noch immer bestehenden Optimierungsbedarfs der Brandschutz verbessert werden konnte.
Man brauche sich nun nicht mehr vor den benachbarten Landkreisen zu verstecken.

Sodann zeichnete Söllner folgende Wehrmänner mit dem Staatlichen Ehrenzeichen aus: 25 Jahre: Thomas Hofknecht, Klaus Meise, Kommandant Jürgen Kolb und Frank Weith; 40 Jahre: Ottmar Ramming.
Stellvertretender Bürgermeister Albert Kolb (SPD/WG) hervor, dass auch die Gemeinde Trebgast die Leistungen der Geehrten sowie der gesamten Wehr anerkenne. Man wolle deshalb, so Kolb, die Wehren im Gemeindebereich auch weiterhin gut ausstatten.

Abschließend zeichnete Vorsitzender und Kreisbrandinspektor Fritz Weinlein zwei verdiente Feuerwehrkameraden mit der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft aus. Sowohl Hermann Eichner als auch Hartmut Dippold seien stets Stützpfeiler der FF Lindau gewesen und hätten sich in unterschiedlichen Funktionen für ihre Wehr eingebracht. Diese Ernennung, so Weinlein, sei daher nur folgerichtig gewesen.

Von Mark Ständner
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