Erst im vergangenen Jahr errichtete das Unternehmen eine neue Lkw-Werkstatt und -Waschhalle. Wie das auf dem flachen Land machbar ist? Die Bayerische Rundschau hat bei Elisabeth Schmidt-Hofmann und ihrem Lebensgefährten Harald Zettl nachgefragt.
Wie die 50-Jährige erläutert, bewährt sich der Standort der Spedition "mitten in Oberfranken". "Alle größeren Städte sind nicht mehr als 50 Kilometer entfernt und somit schnell durch die Querverbindung B 303 zu den Achsen B 289 und 173 sowie den Autobahnen erreichbar."

40 000 Liter Diesel pro Woche


Weniger erfreulich ist hingegen die Tatsache, dass die Spritkosten enorm gestiegen sind. "Wir verbrauchen pro Woche 40 000 Liter Diesel. Ein Cent Preissteigerung machen also 400 Euro, zehn Cent 4000 Euro aus. Im Monat summieren sich die Mehrkosten gegenüber dem Vorjahr auf 25 000 Euro. Manche Kunden akzeptieren eine Frachtkostenerhöhung, andere nicht. Und manchmal müssen wir ganz einfach auch einmal Nein sagen und einen Auftrag ablehnen, wenn wir keine Kostendeckung erreichen", unterstreicht Harald Zettl.

Kein Warten auf Termine mehr


Bezahlt gemacht hat sich der Neubau einer Werkstatt und einer Waschhalle, für die das Unternehmen rund 800 000 Euro investierte. "Wir können mit der eigenen Werkstatt kurzfristig reagieren. Gerade abends oder am Wochenende ist es oft schwierig, einen Reparaturtermin zu bekommen. Zudem können wir die laufenden gesetzlichen Überprüfungen vor Ort erledigen. Die Waschhalle betreiben wir ausschließlich mit Regenwasser. Wir brauchen dafür kein Frischwasser, was sich günstig auf die Kosten niederschlägt.

Mehr zu dem Thema findet sich in der Donnerstagsausgabe der Bayerischen Rundschau.