Melkendorf
Erschließung

Melkendorf: Die meisten Bauplätze sind schon vergeben

Der zweite Teil des Melkendorfer Baugebiets "Siegberg" wird jetzt in Angriff genommen. Die Nachfrage nach Grundstücken im Stadtbereich Kulmbach ist enorm.
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Oberbürgermeister Henry Schramm (Zweiter von rechts) gibt den Startschuss für den zweiten Abschnitt des Melkendorfer Baugebiets "Siegberg". Dort entstehen weitere 17 Grundstücke, auf denen Ein- und Zweifamilien-Wohnhäuser errichtet werden können. Foto: Peter Müller
Oberbürgermeister Henry Schramm (Zweiter von rechts) gibt den Startschuss für den zweiten Abschnitt des Melkendorfer Baugebiets "Siegberg". Dort entstehen weitere 17 Grundstücke, auf denen Ein- und Zweifamilien-Wohnhäuser errichtet werden können. Foto: Peter Müller
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Das Melkendorfer Baugebiet "Siegberg" wächst weiter: Nachdem alle 25 Parzellen des ersten Abschnitts belegt sind und weitere Interessenten Bedarf angemeldet haben, gab Oberbürgermeister Henry Schramm gestern Mittag den Startschuss für den zweiten Teil. Direkt an der Staatsstraße 2190 in Richtung Katschenreuth werden nun weitere 17 Grundstücke erschlossen, auf denen Ein- oder Zweifamilien-Wohnhäuser errichtet werden können.


"Hervorragende Infrastruktur"

"Melkendorf am Zusammenfluss des Roten und Weißen Mains hat eine hervorragende Verkehrs- und Infrastruktur. Das Baugebiet ist vor allem für junge Familien attraktiv - es gibt einen Tennisplatz, einen Fußballplatz, eine Grundschule und einen Kindergarten", machte der Oberbürgermeister potenziellen Häuslebauern einen Umzug in den Kulmbacher Stadtteil schmackhaft.
Die Wand an der Straßenseite des Baugebiets, die früher oft als störend bezeichnet worden sei, werde inzwischen von den hier wohnenden Bürgern als Vorteil in Bezug auf den Lärmschutz gesehen.


Konditionen sind günstig

Allerdings musste Schramm eine Einschränkung nachschieben: Vorbehaltlich der Notarverträge seien zwölf Parzellen fest vergeben, und für die restlichen fünf lägen bereits Vormerkungen im Rathaus vor.
Die in gewisser Weise schon erstaunliche Nachfrage führte Schramm auf die derzeit günstigen Finanzierungskonditionen zurück: "Die Chancen für ein Häuschen im Grünen sind enorm gestiegen. Als ich 1990 gebaut habe, lagen die Zinsen bei acht bis zehn Prozent."

Besonders wies der Oberbürgermeister noch darauf hin, dass die Stadt auf jeden Fall einen Ersatz für den Bolzplatz schaffen werde. Die Kirchengemeinde besitze jedenfalls ein geeignetes Grundstück, die Verhandlungen seien aber noch nicht abgeschlossen.

Am symbolischen ersten Spatenstich, der auf dem etwas feuchten Untergrund freilich mit einem Bagger ausgeführt wurde, nahmen auch Oliver Voss von den Stadtwerken, Christian Gack von der Tiefbauabteilung der Stadt Kulmbach sowie Vertreter der Firma ASK, die das günstigste Angebot für die Erschließungsarbeiten abgegeben hatte, und des Ingenieurbüros Singer Consult teil.


Firmen aus der Region

Schramm freute sich, dass bewährte Unternehmen aus der Region an dem Projekt mitwirken. Auf diese Firmen sei Verlass. Norbert Rödel (ASK) gab das Kompliment zurück: "Wir arbeiten gerne mit der Stadt Kulmbach zusammen."


Baugebiet Siegberg - zweiter Abschnitt

Grundstücke Es werden 17 Parzellen erschlossen, zwölf davon sind bereits vergeben.

Bebauung Es können Ein- und Zweifamilien-Wohnhäuser errichtet werden.

Preise Ein Grundstück kostet etwa 105 Euro pro Quadratmeter (inklusive Erschließung).

Größen Die einzelnen Parzellen sind zwischen 505 und 770 Quadratmeter groß.

Erschließungskosten Die Gesamtsumme beläuft sich auf 285 000 Euro. Die Stadt Kulmbach muss 125 000 Euro für die Straßenbaumaßnahmen aufbringen, die Stadtwerke 160 000 Euro für Kanal-, Wasser- und Gasanschlüsse.

Zeitplan Die Erschließungsarbeiten sollen im Juli beendet werden.
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