Mainleus
Parkplatz-Ärger

Mainleuser Kindergarten: Kompromiss in Sicht

Bürgermeister Dieter Adam und das Landratsamt haben eine Lösung gefunden, die den Eltern und dem Kindergarten entgegenkommt. Jetzt muss noch der Kreisbrandrat zustimmen.
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Das absolute Haltverbot mit Feuerwehrzufahrt direkt vor dem Eingang des Kindergartens in der Mainleuser Hauptstraße hat die Eltern auf die Palme gebracht. Jetzt ist ein Kompromiss ins Sicht, um die harte Regelung aufzuweichen. Foto: Archiv
Das absolute Haltverbot mit Feuerwehrzufahrt direkt vor dem Eingang des Kindergartens in der Mainleuser Hauptstraße hat die Eltern auf die Palme gebracht. Jetzt ist ein Kompromiss ins Sicht, um die harte Regelung aufzuweichen. Foto: Archiv
DerParkplatz-Ärger beim Mainleuser Zentrum für Kinder und Familie in der Hauptstraße, wo direkt vor dem Eingang auf 150 Metern eine Feuerwehrzufahrt und ein absolutes Halteverbot ausgewiesen wurde, ist so gut wie ausgeräumt. Die Elternbeiratsvorsitzende des Kindergartens, Melanie Friedrich, nahm zwar an der Besprechung am Dienstag im Mainleuser Rathaus nicht teil, aber Bürgermeister Dieter Adam und die Vertreter des Landratsamts orientierten sich an ihrem Vorschlag, den sie gegenüber inFranken.de gemacht hatte. "Der Kompromiss müsste so aussehen, dass man früh und mittags mal kurz halten kann", sagte die Elternbeiratsvorsitzende.

Adam zufolge soll das Haltverbot nun so verändert werden, "dass Kurzparker 15 Minuten halten dürfen, um die Kinder abzugeben oder abzuholen". Die Kurzparker-Regelung solle auch in der Parkbucht gelten. Nun müsse allerdings noch der Kreisbrandrat zustimmen.


Köhler: "Ist zustimmungsfähig"

"Aus unserer Sicht ist das so in Ordnung", sagte der geschäftsleitende Beamte Rüdiger Köhler vom Landratsamt. Aus Sicht der Verkehrsbehörde müsse gewährleistet sein, dass vor dem Kindergarten keine Dauerparker stehen. Dies sei durch die 15-Minuten-Parkzone rechtlich abgesichert. Köhler geht davon aus, "dass dem Kompromiss auch die Feuerwehr zustimmen kann".

Geschäftsführer Michael Seck und die Elternbeiratsvorsitzende des Kindergartens sind "hochzufrieden" mit dem Kompromiss. "Das nützt den Eltern und der Einrichtung", so Seck und Friedrich. Der gesunde Menschenverstand habe gesiegt.
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