Marktleugast
Schulhandball

Mainleus holt sich den Kosertal-Cup

Ganz schön spannend machten es die Schüler gestern in der Sporthalle Marktleugast. Bis zum Schluss kämpften sie erbittert um den Sieg.
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Die Ziegelhüttener (orange) hatten eine Mann-Mann-Deckung und kamen mit dieser Strategie auf Platz 3. Fotos: Sonny Adam
Die Ziegelhüttener (orange) hatten eine Mann-Mann-Deckung und kamen mit dieser Strategie auf Platz 3. Fotos: Sonny Adam
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Wenn in der Marktleugaster Turnhalle der Kosertal-Cup ausgetragen wird, geht es laut zu. Mehr als 260 Viertklässler aus neun Schulen lieferten sich spannende Handball-Turniere. Die einen wärmen sich auf, andere machen Trockenübungen, prellen den Ball immer wieder an die Wand. Andere laufen durch die Halle - und wieder andere feuern die Mannschaften an, die sich gerade ein Turnier liefern. Viele Spieler hatten ihre Fan-Groups mitgebracht, manche hatten sogar Banner dabei.
Initiiert hat das Mega-Event in Marktleugast auch in diesem Jahr der TV Marktleugast mit Peter Frankmölle an der Spitze in Kooperation mit dem Schulamt und dem Schulsport-Fachberater Herbert Hörath. In erster Linie geht es dem passionierten Handballer darum, die Kids zum Training zu animieren, ihnen zu zeigen, wie viel Spaß solch eine Mannschaftssportart macht.
"Wir hätten eigentlich besser spielen können, aber irgend wie ist es schlecht gelaufen. Wir hätten uns besser freilaufen müssen. Im Tor hätte man vielleicht besser aufpassen müssen", sagte das Stadtsteinacher Team einhellig. "Aber ich finde schon, dass Handball auch ein Mädchensport ist. Und Spaß hat es gemacht", sagte Emely Hildner am Rande des Turniers.


Respekt im Finale

Richtig gut gelaufen dagegen ist es bei den Teams aus Mainleus und Thurnau. Sie standen sich im Finale gegenüber und verwiesen die Ziegelhüttener, die im vergangenen Jahr den Cup geholt hatten, auf den dritten Platz. Doch während die beiden Mannschaften bei den Qualifikationsrunden einfach nur bedacht und gut spielten, merkte man ihnen im Finale zunächst den Respekt an. "Wie in allen Spielen zuvor spielten zunächst die Mädchen die erste Halbzeit, die Jungs übernahmen das Ergebnis und spielten die zweite Halbzeit zu Ende. Kim Herold aus Mainleus traf in Halbzeit eins als Einzige. Es war nun an den Jungs, diesen Vorsprung zu verteidigen", analysierte Turnierleiter Peter Frankmölle das Finale. Die Thurnauer Lasse Höhn und Jannis Schmittlein hielten mit ihren beiden Anschlusstreffern dann ihre Klassenfarben im Rennen. Andrej Savchenko und Doppel-Torschütze Matthäus Schmitt machten schließlich den Sack zu.
Die Fans brachen in frenetischen Jubel aus. Die Gewinner bekamen Eintrittskarten für ein Heimspiel des HSC 2000 Coburg, überreicht von den beiden anwesenden Profis Benedikt Kellner und Stefan Abel sowie Maskottchen "Festus". Groß war die Freude aber auch bei den Drittplatzierten.
Die Profis zeigten sich von den Leistungen der Kids beeindruckt. "Ich habe schon das ein oder andere Talent hier entdeckt", sagte Stefan Lex. Und auch Benedikt Kellner war von dem Kampfeswillen der Schüler beeindruckt.
"Ich will jetzt sicher kein Handballprofi werden, aber Spaß macht so ein Turnier schon", erklärte Finn Kleinheinz von der Grundschule Burghaig. Und auch Dominik Lindner fand, dass so ein Handballturnier richtig Abwechslung in den Schulalltag bringt.
Viele Schüler holten sich von den Handballprofis am Spielfeldrand Autogramme. Benedikt Kellner und Stefan Lex signierten T-Shirts oder Arme - wie die Schüler es wünschten.
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