Azendorf
Unfall

Lkw fährt bei Azendorf in einen Acker und kippt um

Bei Azendorf kam am Vormittag ein 14-Tonner mit Tierkadavern von der Straße ab. Die Polizei vermutet, dass dem Fahrer ein Starkregen zum Verhängnis wurde.
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Ein mit Tierkadavern beladener Lkw ist gestern Vormittag bei Azendorf in einen Acker gefahren und umgekippt. Der 39-jährige Fahrer aus dem Zulassungsbereich Greiz erlitt Prellungen und Schürfwunden. Foto: Peter Müller
Ein mit Tierkadavern beladener Lkw ist gestern Vormittag bei Azendorf in einen Acker gefahren und umgekippt. Der 39-jährige Fahrer aus dem Zulassungsbereich Greiz erlitt Prellungen und Schürfwunden. Foto: Peter Müller
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Vermutlich war es der starke Regen, der am späten Vormittag einem Lkw-Fahrer auf der Staatsstraße 2190 bei Azendorf zum Verhängnis wurde. Der 39-jährige Mann aus dem Zulassungsbereich Greiz hatte Tierkadaver geladen und war mit dem rund 14 Tonnen schweren Brummi auf dem Weg zu einer Beseitigungsanlage.


Prellungen und Schürfwunden

Gegen 10.40 Uhr, etwa zwei Kilometer vor Azendorf, geschah das Unglück: Der 39-Jährige verlor am Beginn einer Linkskurve die Kontrolle über den Lastwagen, der daraufhin ungebremst in das angrenzende Feld fuhr und umkippte. Der Fahrer wurde leicht verletzt; er erlitt Prellungen und Schürfwunden. Mit einem Rettungswagen des Bayerischen Roten Kreuzes wurde er ins Klinikum Kulmbach gebracht.

Ein Beamter der Polizeiinspektion Kulmbach, der den Unfall zusammen mit einem Kollegen aufgenommen hatte, äußerte wegen des Fehlens von Bremsspuren die Vermutung, dass dem Lkw-Fahrer durch den Starkregen plötzlich die Sicht genommen wurde und er die Linkskurve gar nicht gesehen hat. "Die Ermittlungen dauern aber noch an. Es war auf jeden Fall kein Dritter beteiligt."


Öl ausgelaufen

Aus dem umgestürzten Lastwagen ist Öl ausgelaufen, weshalb die Feuerwehren aus Azendorf und Mainleus an die Unfallstelle gerufen wurden. Die Löschgruppen beseitigten den Schmierstoff, von dem auch eine unbekannte Menge ins Erdreich gelangte. Deshalb waren Mitarbeiter des Wasserwirtschaftsamts Hof vor Ort, die kontrollierten, ob und in welchem Umfang der Boden an der Unglücksstelle eventuell ausgekoffert werden muss.

Aufgrund dieser Umstände konnte die Polizei gestern den Schaden noch nicht genau beziffern, angesichts der Beschädigungen am Lkw muss allerdings von einer fünfstelligen Summe ausgegangen werden.
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