Kulmbach
Entscheidung

Landärzte-Mangel: Ministerium prüft Zeulner-Idee

Bei einem internen Gespräch kündigte Bundesminister Hermann Gröhe (CDU) nun an, Zeulners Vorschlag gegen den drohenden Landärztemangel - etwa hinsichtlich verfassungsrechtlicher Bedenken - durch externe Gutachter überprüfen zu lassen. Dies teilt die Abgeordnete nun mit.
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MdB Emmi Zeulner (CSU) Foto: Archiv
MdB Emmi Zeulner (CSU) Foto: Archiv
Bereits im Frühjahr vergangenen Jahres hatte MdB Emmi Zeulner (CSU) ihren Vorschlag, wie dem drohenden Landärztemangel begegnet werden könne. präsentiert. Zeulner möchte erreichen, dass jungen Menschen, die sich verpflichten, ihre Praxis für eine gewisse Zeit im ländlichen Raum zu eröffnen, ein erleichterter Zugang zum Medizinstudium gewährt wird.

Eine solche Verpflichtung könnte nach Meinung Emmi Zeulners für eine Übergangszeit unter die Sonderkonstellation des besonderen öffentlichen Bedarfs fallen. So könnten Studienplätze für geeignete Bewerber - losgelöst von dem strengen Numerus clausus - genutzt werden.

"Ich werde mich zum einen weiter dafür stark machen, dass wir eine zweckgebundene Erhöhung der Medizinstudienplätze um zehn Prozent für Studenten erreichen, die unterversorgte Gebiete stärken wollen.
Zum anderen müssen wir ein differenzierteres und bedarfsgerechteres Zulassungs- und Auswahlverfahren schaffen. Um das Gesamtpaket abzurunden, wollen wir auch das Studium an sich praxisgerechter ausgestalten und das Ansehen der Allgemeinmedizin an den Universitäten aufwerten. Hier können mehr Lehrstühle für diesen Bereich schon ein wichtiger Schritt sein", so Zeulner.
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