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Kupferberg
Dorferneuerung

Kupferberg hofft auf Höchstförderung bei Dorferneuerung

Der Stadtrat Kupferberg spricht sich für ein einfaches Verfahren aus. Der Zuschuss liegt bei 90 Prozent.
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Im Bereich von Schule (rechts) und Stadthalle kann sich der Kupferberger Stadtrat gut eine einfache Dorferneuerung vorstellen. Foto: K.-P. Wulf
Im Bereich von Schule (rechts) und Stadthalle kann sich der Kupferberger Stadtrat gut eine einfache Dorferneuerung vorstellen. Foto: K.-P. Wulf
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Die Dorferneuerung kann kommen. Der Stadtrat entschied sich in seiner jüngsten Sitzung dafür, das einfache Verfahren durchzuführen. Wir Bürgermeister Alfred Kolenda bekannt gab, könne man als eine von nur zwei Kommunen im Landkreis mit dem Höchstfördersatz von 90 Prozent rechnen.

Kolenda erinnerte an den kürzlichen Besuch von Lothar Winkler in der kleinen Bergstadt. Mit dem Vertreter des Amts für Ländliche Entwicklung in Bamberg habe man über etwaige Projekte gesprochen. Auch Landrat Klaus Peter Söllner sei zugegen gewesen und habe die Belange der Stadt hervorragend unterstützt.


Ausstieg auf Städtebauförderung


Das Gremium beschloss einstimmig, aus der Städtebauförderung auszusteigen, da es keine Doppelförderung gibt.


Als erstes Projekt kristallisierte sich bei mehreren Wortmeldungender Bereich der ehemaligen Schule mit Schulsportplatz, Stadthalle und dem darunter liegenden Parkplatz heraus. "Wir sollten die energetische Sanierung der Schule angehen, die neue Fenster, eine Dachdämmung und eine neue Heizung braucht. Wir könnten die Räumlichkeiten dann den Vereinen und Gruppen zur Nutzung für die kulturelle Arbeit zur Verfügung stellen, was ja teilweise bereits geschieht. Mit einbezogen werden sollte gleich die Stadt- und Sporthalle. Und der Schulsportplatz bietet sich als Festplatz an", sagte Kolenda.

"Das ist ein Projekt, das wir anpacken können", pflichtete ihm UKW-Fraktionssprecher Werner Stapf bei. "Das Ganze hat ein Alleinstellungsmerkmal", sagte sein Fraktionskollege Bernd Stocker. Zweite Bürgermeisterin Doris Manz (CSU) unterstrich, dass "gleich das ganze Areal" angegangen werden sollte, und Dritter Bürgermeister Volker Matysiak (SPD) sagte: "Schauen wir mal, was wir alles reinpacken können."


Hospitalwald macht Gewinn


In der Stadtratssitzung hat Försterin Carmen Hombach eine positive Bilanz für den Hospitalwald vorgelegt. Eingeschlagen wurden im vergangenen Jahr 532 Festmeter Holz. Den Bewirtschaftungskosten von 28 246 Euro stehen Erlöse von 50 385 Euro gegenüber.

Der Jahresbetriebsplan 2016 sieht eine Holzernte von zirka 1200 Festmetern vor. In den zurückliegenden drei Monaten habe man bereits 400 Festmeter eingeschlagen, so die Försterin. Vorgesehen sei zudem eine Jungwuchspflege auf einer Fläche von fünf Hektar im Hinteren Mordgraben und an den Unteren Hängen. Am Weißen Weg sollen 1,5 Hektar aufgeforstet werden. Kalkuliert sei ein positives Betriebsergebnis von 25 875 Euro. Angedacht ist laut Hombach zudem ein Wegeneubau im Bereich Hollerspitze. Die Ausschreibung erfolge zu Beginn des nächsten Jahres.

Ein großes Dankeschön sagte Carmen Hombach dem Kupferberger Bauhof und der Feuerwehr für die Unterstützung bei den Baumfällungen entlang der Bundesstraße 289.

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