Kulmbach

Kulmbacher Musikschüler haben viel dazugelernt

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Saskia Scheffold hat für das Abschlusskonzert das Allegro aus Vivaldis Concerto "Il Gardellino" einstudiert und meistert die keineswegs leichte Aufgabe mit Bravour. Fotos: Sonja Adam
Saskia Scheffold hat für das Abschlusskonzert das Allegro aus Vivaldis Concerto "Il Gardellino" einstudiert und meistert die keineswegs leichte Aufgabe mit Bravour. Fotos: Sonja Adam
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Selbst Musik zu machen, kommt so schnell nicht aus der Mode. Und es macht Spaß. Das stellen die Kinder bei der Abschlussmatinee in der Städtischen Musikschule Kulmbach unter Beweis. Trotz Temperaturen von mehr als 30 Grad ziehen die Nachwuchskünstler die Zuhörer in ihren Bann. Und alle sind sich einig: Das Schuljahr hat sich gelohnt, eine Steigerung ist deutlich zu hören.

Den Anfang macht das Vor orchester unter der Leitung von Ilona Ramming. Die Bläser haben "Just a closer walk" und eine Melodie aus "The Incredibles" einstudiert. Ebenso überzeugend präsentiert sich der Streichernachwuchs: Katja Hubert, die die Musikschule verlässt und von Musikschulleiter Harald Streit nach vier Jahren mit Bedauern verabschiedet wird, hat mit dem Ensemble "Land of hope and glory" eingeübt.

Richtig Mut beweisen aber vor allem die jungen Solisten, die sich ganz allein auf die Bühne trauen.
Ophelia Guliyeva hat aus den Etüden von Friedrich Burgmüller eine Arabeske einstudiert und meistert die Herausforderung mit Bravour und großer Ernsthaftigkeit. Auch Lea Schneider, Veronika Hahn und Johannes Düreth trauen sich alleine ans Klavier. Sie alle zeigen, dass sie Potential haben.

Wunderschön anzuhören und immer ein Aushängeschild für die Musikschule sind die Querflötisten. Paula Battistella und Felicia Ramming spielen gemeinsam mit ihrer Lehrerin Susanne Trottmann den "Song for a young lady", Saskia Scheffold interpretiert mit Klavierbegleitung das Allegro aus Antonio Vivaldis Concerto "Il gardellino".

In Bestform präsentieren sich auch die Cellisten. Carina Matiaske und Christina Bastobbe sowie Alexander Wulf und Johanna Heckel wagen sich mit Melodien von Jacques Offenbach und Wolfgang Amadeus Mozart auf die Bühne.

Richtig spannend macht es Matthias Schneider. Denn kurz vor dem Konzert stellt er fest, dass die Gitarre noch im Auto liegt - und der Papa ist telefonisch nicht erreichbar. Während hinter den Kulissen alle mitfiebern, ob der Auftritt wohl noch klappt, bleibt Matthias ruhig. Und am Ende glänzt er mit einem Andantino von Fernando Carulli, als ob nichts gewesen wäre. Ein echter Künstler.

Junge Könner sind außerdem Bendikt Schindele (Posaune), Constantin Friedrich (Tenorhorn) und Fiona Friedrich (Klavier). Sie haben für das Schlusskonzert "Making up my mind" einstudiert.

Eine völlig andere Klangfarbe bringt Christina Schaar ins Konzert. Sie spielt mit Rüdiger Arlt auf der Klarinette ein Rondo von Ignaz Joseph Pleyel. Und mit dem "Trio", bestehend aus Moritz Gimpel-Henning (Tenor saxofon), Jonas Pfisterer (E-Bass) und Thomas Schimmel (Klavier), endet die Veranstaltung auf unterhaltsame Weise.

BU
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