Kulmbach

Kulmbacher MGF präsentiert Musik mit viel Witz

Witz und hohen Unterhaltungswert hatte das Frühlingskonzert des Markgraf-Georg-Friedrich-Gymnasiums in der Dr.-Stammberger-Halle.
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Die Mädchen wollten keine Schokolade, sondern lieber einen Mann... Foto: Sonja Adam
Die Mädchen wollten keine Schokolade, sondern lieber einen Mann... Foto: Sonja Adam
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Besonders Sarah Ferner hatte sich witzige Choreographien einfallen lassen. So wollten die jungen Damen "keine Schokolade, sondern lieber einen Mann", und die Jungs erklärten ganz unwiderstehlich: "Männer mag man eben."


Motto: "Over the rainbow"


Überhaupt waren die Leistungen der Chöre wieder einmal bemerkenswert. Hubertus Baumann verstand es einmal mehr, bei den Schülern die Freude am Singen zu wecken. Mit dem Lied "Over the rainbow" aus "Der Zauberer von Oz" lieferte der Schulchor dem Publikum auch das Motto des Abends.

Für ungewöhnliche Akzente sorgte der Schulchor mit dem Zottelmarsch.
Die gesungene Instrumentalmusik sorgte für Staunen und Schmunzeln zugleich.


Big Band lud zum Träumen ein


Auch die jüngeren Schüler setzten im anspruchsvollen Programm lustige Akzente: Die Unterstufenschüler hatten unter der Leitung von Susanne Hofmann einen Cowboy-Liederzyklus einstudiert. Die wohl mutigste Sängerin des Abends war Paula Kammerer. Sie traute sich ganz allein mit der Big Band auf die Bühne und begeisterte mit "Tuxedo Junction". Aber auch die anderen Darbietungen der Big Band luden zum Träumen ein.

Barbara Baumanns Metier war wieder die Instrumentalmusik. Mit viel Feingefühl und Akribie hatte sie mit dem Orchester "Illusions" von Robert S. Frost einstudiert und mit dem Symhonieorchester ein zauberhaftes Scherzo von Edmund J. Siennicki. Ein echter Höhepunkt des Abends war "Ulysses" des zeitgenössischen Münchner Komponisten Rainer Fabich - ein Werk, das den Schülern einiges abverlangte, aber bestens glückte.

Auch das Gitarrenensemble überzeugte mit "Ballett", "Quien Sera" und einem spanischen Tanz. Beim Frühlingskonzert präsentierten außerdem das Vororchester und die Bläsergruppe Werke verschiedenster Coleur. Akzente setzte auch Günther Peppel. Der Lehrer hatte eine Percussiongruppe ins Leben gerufen und demonstrierte eindrucksvoll, dass auch nur mit Rhythmusinstrumenten gute Musik möglich ist.

Besonders viel Mühe machte sich das Instrumentalensemble unter der Regie von Susanne Hofmann mit Auszügen aus Georges Bizets "Jeu d'enfants" und "Danza de jalisco" von Aaron Copland. Das Blechbläserensemble unter der Regie von Hubertus Baumann präsentierte "Wilhelm Tell" und "Another Cat". Das Vokalensemble rundete ein gelungenes Konzert ab.

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