Kulmbach

Kulmbach hat jetzt eine Fahrradgarage

Die Stadt ist um ein Angebot reicher. Denn neuerdings hat Kulmbach sogar eine eigene Fahrradgarage.
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Der Stadthallen-Pavillon wird derzeit zur Fahrradgarage umfunktioniert: Ab April können dort Fahrradtouristen ihren Drahtesel samt Gepäck für einen Euro zeitlich unbegrenzt unterstellen. Und eine Umkleide wird auch noch eingerichtet. Unser Bild zeigt (von links) Helmut Völkl, Kulmbachs Oberbürgermeister Henry Schramm und den Leiter Technik des TUV, Stephan Lauterbach. Foto: privat
Der Stadthallen-Pavillon wird derzeit zur Fahrradgarage umfunktioniert: Ab April können dort Fahrradtouristen ihren Drahtesel samt Gepäck für einen Euro zeitlich unbegrenzt unterstellen. Und eine Umkleide wird auch noch eingerichtet. Unser Bild zeigt (von links) Helmut Völkl, Kulmbachs Oberbürgermeister Henry Schramm und den Leiter Technik des TUV, Stephan Lauterbach. Foto: privat
Der Gastropavillon vor der Dr. Stammberger-Halle wird derzeit zur Fahrradgarage umfunktioniert. Die zwölf Fahrradgaragen haben 9090,44 Euro gekostet. Installiert wurden diese vom Technikteam des Tourismus- und Veranstaltungsservices - kurz TUV - mit Stephan Lauterbach an der Spitze. Die Garagen sind mit einem Schließsystem ausgestattet.
Doch wie funktioniert so eine Fahrradgarage? Ganz einfach. Die Garagen sind mit einem herkömmlichen Schließsystem, wie man es von Spind-Anlagen kennt, ausgestattet. Für einen Euro können Radtouristen im ehemaligen Pavillon ihre Drahtesel zeitlich unbegrenzt unterstellen. Die Fahrräder sind dort vor Wind und Wetter geschützt - und sicher abgestellt. Die einzelnen Garagenzellen sind so groß, dass auch Gepäckstücke mit eingestellt werden können.


Sichtschutz kommt

"Wir bauen derzeit noch einen Sichtschutz in den Glaspavillon ein. Der Pavillon soll zu einer Umkleide werden, damit die Radler ihre verschwitzte Kleidung wechseln und dann in aller Ruhe einen Stadtbummel durch Kulmbach machen und unsere schöne Stadt genießen können", erläutert Oberbürgermeister Henry Schramm das Konzept. Er hofft auf viele Radtouristen, die die gastronomischen Betriebe bevölkern und Kulmbach als Einkaufsstadt entdecken.
Der Pavillon soll in der Fahrradsaison - von April bis Oktober - täglich von 7 Uhr bis 23 Uhr geöffnet sein. "Wir wollen mit dieser Fahrradgarage einen kleinen Mosaikstein für Fahrradtouristen schaffen", sagt der Kulmbacher Oberbürgermeister und hofft auf gute Resonanz. "Wenn wir erste Erfahrungwerte haben, wie die Fahrradgaragen angenommen werden, können wir noch Anpassungen vornehmen", so Oberbürgermeister Schramm.

Schutz vor Vandalismus

In den nächsten Tagen sollen Hinweisschilder auf die neue Fahrradgarage am Mainradweg angebracht werden. Der Standort der neuen Drahteselgarage zwischen Grünzug und Sutte ist für Radtouristen ideal. Denn die Garagen liegen fast direkt am Radweg. Und durch die Unterbringung im Pavillon sind die Räder dort auch gegen Vandalismus und Witterungseinflüsse geschützt.

Gastro-Pachtvertrag ausgelaufen

Der Pachtvertrag für den gastronomischen Betrieb war t regulär ausgelaufen. Durch die Verlegung der Tourist-Info in die Buchbindergasse fiel auch Laufkundschaft weg. Zwar gab es mehrere neue Interessenten, doch die Angebote haben sich immer wieder zerschlagen. Zudem wären größere Investitionen in den Pavillon nötig gewesen. "Radfahrer sind eine stetig wachsende Zielgruppe für die Kulmbacher", sagt Oberbürgermeister Henry Schramm, der sich wünscht, dass das neue Angebot von vielen Radlern angenommen wird.

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