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Katschenreuth
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Kreativ im Garten: Aus Altem etwas Neues gestalten

Rosemarie Hübner aus Katschenreuth verwirklicht in ihrer grünen Oase ihre Ideen und findet dabei Ruhe und Entspannung.
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Kreativ im Garten: Rosemarie Hübner aus Katschenreuth verwirklicht in ihrer grünen Oase ihre Ideen und findet dabei Ruhe und Entspannung. Foto: Dagmar Besand
Kreativ im Garten: Rosemarie Hübner aus Katschenreuth verwirklicht in ihrer grünen Oase ihre Ideen und findet dabei Ruhe und Entspannung. Foto: Dagmar Besand
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Dinge wegwerfen - das mag Rosemarie Hübner gar nicht. Viel lieber ist ihr, wenn sie für Ausrangiertes und scheinbar Nutzloses eine neue Verwendungsmöglichkeit findet. Vieles davon landet in ihrem Garten. Er ist ist für sie gleichermaßen Kraftort wie kreative Spielwiese und vor allem ein Platz der Ruhe, an dem sie sich wohl fühlt.


Es gibt immer was zu tun

Wer einen Garten hat, der weiß: Es gibt immer etwas zu tun, immer ein neues Projekt, eine Idee, die einen umtreibt, bis man sie schließlich in Angriff nimmt. Und so wächst auch das grüne Paradies von Rosemarie und Hans Hübner, die sich bei bei den Garten- und Blumenfreunden Katschenreuth-Frankenberg engagieren, jedes Jahr ein Stückchen.

"Wir werfen heute viel zu viel weg, ohne nachzudenken, ob man es noch für etwas anderes nutzen könnte", bedauert die 59-Jährige. Kleine Gefäße und Schalen bestückt die gelernte Floristin immer wieder neu mit Blühendem und setzt damit je nach Jahreszeit frische Akzente zwischen den Dauerbepflanzungen. Eine uralte verbeulte Schubkarre, dicht bepflanzt mit Stiefmütterchen, wird zum charmanten Hingucker in einer Gartenecke, ein alter Spiegel vergrößert optisch einen Steingartenbereich, alte Mauersteine werden zu einem neuen Hochbeet, das aus ein paar Holzleisten und übrig gebliebener Folie ein wärmendes Zeltdach bekommt. Darunter entwickeln sich die jungen Salatpflanzen trotz der langen Kältephasen dieses Frühjahrs prächtig.

Alte Türen und Fenster aus einem Schuppenabriss, ein schmiedeeisernes Gartentor - die Katschenreutherin kann alles gebrauchen.


Stein für Stein ans Ziel

Eine Herausforderung für jeden Hobbygärtner sind Einfassungen für Beete, vor allem, wenn das Erdniveau ein wenig höher sein soll als die umliegenden Wege und Rasenflächen. "Ich arbeite gerne mit Feldsteinen", sagt Rosemarie Hübner. Die bekommt sie von Bauern geschenkt, "Natur pur, die überall hinpasst".

Eine hübsche Alternative sind auch die alten Biberschwanz-Dachziegel, die ein Staudenbeet eingrenzen - eines von vielen Gestaltungselementen, die erst auf den zweiten Blick auffallen, weil sie sich schön ins Gesamtbild integrieren. So kann man übrig gebliebenes oder beschädigtes Baumaterial aufräumen und sinnvoll verwenden.


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Rosemarie Hübners aktuelles Projekt befindet sich hinter dem Haus. Dort gibt es einen kleinen, recht steilen Hang. Dessen Gestaltung ist ebenso mühsam wie reizvoll. Eine kleine Treppe mit Trittstufen aus Betonpflanzsteinen gibt es schon. In den nächsten Monaten sollen hier noch Wege und spielerisch gestaltete Steingartenbereiche entstehen.

Für Enkel Nicholas, der gerne mit seiner Oma im Garten ist, gibt es reichlich Walderdbeeren. Auch Johannis- und Stachelbeeren dürfen genascht werden. "Der Garten ist ein schöner Ort, um Kindern etwas beizubringen", findet Rosemarie Hübner. Und so denkt sie sich nicht nur für ihre Enkel, sondern im Dienst des Gartenbauvereins auch für die Kinder im Ort immer wieder Projekte aus, damit auch die Jüngsten im Garten ihren Spaß haben."

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