Stadtsteinach
Kehraus

In Stadtsteinach ging eine "geniale Session" zu Ende

Beim traditionellen Kehraus im Gasthaus "Frankenwald" in Zaubach lobte der Präsident der Faschingsgesellschaft Stadtsteinach, Andy Sesselmann, seine "Mit-Narren" und alle, die zum Gelingen des Stanicher Faschings beigetragen haben. Die Session 2014/15 war ein echtes Highlight.
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Der Präsident der Stanicher Faschingsgesellschaft, Andy Sesselmann, gibt den Rathausschlüssel an Bürgermeister Roland Wolfrumzurück. Foto: Sonja Adam
Der Präsident der Stanicher Faschingsgesellschaft, Andy Sesselmann, gibt den Rathausschlüssel an Bürgermeister Roland Wolfrumzurück. Foto: Sonja Adam
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Am Aschermittwoch ist alles vorbei, das ist bei der Faschingsgesellschaft Stadtsteinach nicht so. Denn nach dem Fasching ist vor dem Fasching. Und die ersten Ideen, was im nächsten Jahr auf die Bühne gebracht werden soll, existieren bereits. Das verriet Präsident Andy Sesselmann beim Ausklang - natürlich ohne konkret zu werden. Denn die Kostüme sind immer das größte Geheimnis der Stanicher Faschingsgesellschaft.


Beide Sitzungen waren ausverkauft


Die abgelaufene Session sei sensationell gewesen. "Wir hatten ein Prinzentreffen, von dem man noch die nächsten 30 Jahre sprechen wird. Und alle haben mitgeholfen", dankte der Präsident dem Team. Die Neuerungen hätten sich bewährt. So fanden die beiden Prunksitzungen jeweils an Samstagen statt. "Die Entscheidung war nicht leicht und wurde im Vorfeld auch diskutiert, aber beide Sitzungen waren ausverkauft und kamen bestens an. Das Programm war optimal", freute sich Sesselmann.

Offenbar fand das Publikum die Idee, die Prunksitzungen auf einen Samstag zu verlegen, gut - denn so konnte jeder, der bis in die Puppen gefeiert hatte, am Sonntag ausschlafen.


Helene Fischer statt Männerstrip


"Der Seniorennachmittag war trotz des schlechten Wetters gut besucht", sagte Andy Sesselmann. Und sensationellen Zulauf hatten der Gardenachmittag und der Weiberfasching. Beim Gardenachmittag wurden 470 Karten im Vorverkauf veräußert. Statt des sonst üblichen Männerstrips schwebte Georg Stöckel als Helene Fischer über die Bühne - und punktete bei den Damen.

Eine echte Höchstleistung hat Sesselmann zufolge vor allem das Nähteam vollbracht. "Es leistete geradezu überirdisches". 111 Kostüme wurden neu genäht, mit Pailletten von Hand bestickt. Allein für die Kostümierung des Weiberballetts fertigte Inge Stöcker fünf verschiedene Entwürfe an bis alles perfekt war. "Manche waren täglich von acht Uhr bis mittags in der Nähstube, haben dann gearbeitet und sind ab 18 Uhr bis 22 Uhr wieder dort gesessen. Das war schon kriminell, denn so ging das jeden Tag."

Aber Lob hatte Sesselmann auch für das Schminkteam, für die Prinzenpaare und für die Moderatoren, für all diejenigen, die an der Technik mitgearbeitet haben und für die Tänzer, Tänzerinnen, für das Bewirtungsteam. Als Nachwuchsbüttenreder hat sich Jonas Gleich engagiert. "Er hat in Veitshöchheim sogar Seminare besucht", so Sesselmann. Und natürlich war auch das Hugo-Team wieder der Knaller.


Der Umzug war ein Riesen-Erfolg


"Ich weiß nicht, ob jemals so viele Menschen bei einem Umzug in Stadtsteinach gewesen sind. Der Umzug war ein Riesen-Erfolg. Wir sind einfach die Faschingshochburg", dankte auch Bürgermeister Roland Wolfrum.

Hansi Hümmer dankte in gereimter Form: "Die Purzels, Midi, Mickis -alle warn perfekt, da kann man mal sehen, was in der FG steckt."

Nicht leicht fiel dem Prinzenpaar Simone und Heiko Tautermann der Abschied von der Narretei. "Wir würden es wieder machen", sagten die beiden.

Schließlich überreichte Präsident Andy Sesselmann den symbolischen Rathausschlüssel wieder an Bürgermeister Roland Wolfrum.
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