Kulmbach
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Helmut Kohl - ein Besuch in Kulmbach

Der spätere Kanzler der Einheit trug sich 1970 auch ins Goldene Buch der Stadt ein.
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Im Beisein des damaligen Kulmbacher Oberbürgermeisters Wilhelm Murrmann (rechts) und seines Stellvertreters Max Beyerlein (links) trug sich Helmut Kohl ins Goldene Buch der Stadt Kulmbach ein. Foto: Archiv Stephan Tiroch
Im Beisein des damaligen Kulmbacher Oberbürgermeisters Wilhelm Murrmann (rechts) und seines Stellvertreters Max Beyerlein (links) trug sich Helmut Kohl ins Goldene Buch der Stadt Kulmbach ein. Foto: Archiv Stephan Tiroch
Der Kanzler der Einheit, Helmut Kohl, der vor einer Woche im Alter von 87 Jahren gestorben ist, stand am Beginn seiner Karriere, als er 1970 Kulmbach besuchte. Am 19. November fand im Vereinshaus die Schlusskundgebung der CSU im bayerischen Landtagswahlkampf statt. Landtagskandidat Herbert Hofmann - der spätere Kulmbacher Landrat - und Bezirkstagskandidat Heinz Hugel - er war viele Jahre auch Mainleuser Bürgermeister - hatten den Ministerpräsidenten von Rheinland-Pfalz (1969 - 1976) eingeladen.


Kopf statt Kehlkopf

Kohl kündigte in Kulmbach an, dass er CDU-Bundesvorsitzender werden will, und warf der von Kanzler Willy Brandt geführten sozial-liberalen Bundesregierung Unfähigkeit vor. CDU und CSU seien dagegen die Modernisierer des Landes. Einem Zwischenrufer, der ihn kritisierte, entgegnete Kohl: "Man sollte mit dem Kopf und nicht mit dem Kehlkopf diskutieren."

Vor dem Wahlkampfauftritt hatte sich der wegen seiner Körpergröße von 1,93 Meter "schwarzer Riese" genannte Politiker ins Goldene Buch der Stadt Kulmbach eingetragen. Bei der Zeremonie im Rathaus wurde der CDU-Politiker vom damaligen Kulmbacher Oberbürgermeister Wilhelm Murrmann (Freie Wähler) und seinem Stellvertreter Max Beyerlein (SPD) empfangen.
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