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Kulmbach
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Handwerker sind gefragt

Die Beschäftigungslage im Raum Kulmbach entwickelt sich erfreulich. Die Arbeitslosenquote sank auf 3,8 Prozent.
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Im Landkreis Kulmbach waren im Juli 1574 Männer und Frauen arbeitslos gemeldet. Die Anzahl der Arbeitslosen ist damit im Vergleich zum Vormonat nahezu gleich geblieben, dennoch sank die Arbeitslosenquote um 0,1 Prozentpunkte auf 3,8 Prozent, teilt die Agentur für Arbeit Bayreuth-Hof mit.

Im Vergleich zum Vorjahr liege ein erheblicher und erfreuli-cher Rückgang vor. Es waren 168 Menschen weniger von Arbeitslosigkeit betroffen. In Juli 2015 lag die Arbeitslosenquote noch bei 4,2 Prozent.

Auch in der Region Kulmbach meldeten sich viele junge Menschen nach Ende ihrer Berufsausbildung arbeitslos, insbesondere Kfz-Mechatroniker, Erzieher, Kinderpfleger und Bürofachkräfte. Oft haben sie aber bereits konkrete Pläne, die sie im Herbst umsetzen wollen, wie zum Beispiel den Besuch der FOS, BOS, ein Studium oder eine Arbeitsstelle in Aussicht. Eine zweite Berufsausbildung oder Auslandsaufenthalte stehen ebenfalls hoch im Kurs.


Im Herbst wieder einstellen

Träger verschiedener Wohlfahrtsverbände haben Erzieher, Lehrer und Schulbegleiter für die Dauer der Sommerferien entlassen. In fast allen Fällen wurde die Wiedereinstellung mit Beginn des neuen Schuljahres zugesichert.
Dem Arbeitgeber-Service in Kulmbach wurden seit Jahresbeginn 1327 offene Stellen gemeldet. 165 waren es im Juli. Nachgefragt waren handwerkliche Fachkräfte für das Bauhaupt- und Baunebengewerbe. Weiterhin wurden Anlagenmechaniker und Fachkräfte für die Bereiche Gas, Wasser, Heizung, Lüftung und Klima gesucht.



Gesundheitsbereich

Physiotherapeuten, Gesundheits- und Krankenpfleger, Altenpfleger und Altenpflegehelfer sowie (Zahn-)Medizinische Fachangestellte waren ebenfalls gesucht. Weiterhin bestanden für Fahrer, Berufskraftfahrer, Lageristen und Reinigungskräfte gute Einstellungschancen.

Anspruchsvoll gestalte sich die Vermittlung von kaufmännischen Kräften, insbesondere wenn keine Spezialkenntnisse vorhanden sind wie zum Beispiel Lohn- und Gehaltsabrechnung, Steuer, Zölle oder Fremdsprachen, teilt die Agentur mit. Für angelernte und ungelernte Kräfte ist der Arbeitsmarkt nur wenig aufnahmefähig.
167 Lehrstellen waren im Raum Kulmbach im Juli noch im Angebot. 85 Jugendliche befanden sich weiter auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle, 20 weniger letztes Jahr. Damit entfallen rein rechnerisch auf jeden unversorgten Bewerber fast zwei Berufsausbildungsstellen. red