Viele Arbeitgeber aus den Saisonbranchen holten im April den größten Teil ihrer Mitarbeiter zurück in die Betriebe. Die Arbeitslosigkeit in der Region Bayreuth/Kulmbach sank um 820 auf 6120 Männer und Frauen. Das waren 698 Personen weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote verringerte sich um 0,6 Prozentpunkte auf 4,5 Prozent. Im vergangenen Jahr lag die Quote bei 5,1 Prozent.
"Der April zeigte die wirtschaftliche Kraft in der Region Bayreuth. Die Zahl der Arbeitslosen war im Vergleich zum Vorjahr über zehn Prozent niedriger. Grundsätzlich gehe ich davon aus, dass sich dieser Trend in den nächsten Monaten fortsetzen wird. Nur die negative Entwicklung bei einigen Firmen trübt die positive Stimmung", so Sebastian Peine, Leiter der Bayreuther Arbeitsagentur, zu den Geschehnissen auf dem Arbeitsmarkt.
Im Geschäftsstellenbezirk Kulmbach sank die Zahl der Arbeitslosen wieder unter die 2000-Grenze. 1931 Männer und Frauen waren arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote sank um 0,5 Prozentpunkte auf 4,7 Prozent und lag 0,4 Prozentpunkte unter dem Wert des Vorjahres.
Im April wurden im Kreis Kulmbach 463 Menschen neu oder erneut als arbeitslos registriert. Das waren 148 (24 Prozent) weniger als im März. Gleichzeitig beendeten 627 Personen ihre Arbeitslosigkeit, 338 nahmen eine Erwerbstätigkeit auf.
Stellenseitig blieb der Bestand an offenen Arbeitsstellen mit 371 auf dem Niveau des Vormonats. Im Vergleich zum Vorjahr war es ein Plus von 21 Prozent.
Die Arbeitgeber aus Stadt und Landkreis Kulmbach waren im Berichtsmonat mit der Meldung freier Stellen zurückhaltender. Sie meldeten 141 Arbeitsplätze, 32 oder 18 Prozent weniger als im März.
Es wurde vor allem Personal für das verarbeitende Gewerbe, das Baugewerbe und den Handel gesucht.
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