Himmelkron

Fotografen zeigen Kulmbacher Land von seiner schönsten Seite

Eine groß angelegte Fotoausstellung ist derzeit im Kynsperger Rathaus II zu sehen. Dort präsentiert der Fotoamateurclub Mainleus/Kulmbach auf großformatigen Abzügen die schönsten Seiten des Kulmbacher Landes. Die Könner mit der Kamera als Botschafter in Pixel und Bytes.
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FAC-Vorsitzender Mike Schwalbach (rechts) erläuterte den interessierten Besuchern Einzelheiten zu den gezeigten Fotografien. Foto: privat
FAC-Vorsitzender Mike Schwalbach (rechts) erläuterte den interessierten Besuchern Einzelheiten zu den gezeigten Fotografien. Foto: privat
Wie eine gelungene Städtepartnerschaft aussehen kann, das leben die Gemeinden Himmelkron und Kynsperg vor. Seit einem Vierteljahrhundert gibt es enge Kontakte zwischen den Oberfranken und ihren tschechischen Partnern, die sich immer wieder treffen und gemeinsame Aktionen in gesellschaftlichen, politischen und sportlichen Bereich initiieren.


Formidable Exposition

Neuester Glanzpunkt: Eine groß angelegte Fotoausstellung im Kynsperger Rathaus II. Dort präsentiert der Fotoamateurclub Mainleus/Kulmbach auf großformatigen Abzügen die schönsten Seiten des Kulmbacher Landes. Damit werden die Könner mit der Kamera einmal mehr für ihre Heimat zu Botschaftern in Pixel und Bytes.

Mehrere Wochen beschäftigten sich die Aktiven des achtfachen deutschen Fotoclub-Meisters mit dem Projekt. Es wurden Hunderte von Aufnahmen gesichtet, um daraus eine formidable Exposition zu formen.
Einige Aufnahmen entstanden neu - maßgeschneidert für den Ausstellungszweck.


Tragende Rolle für Himmelkron


Klar, dass bei der Bildauswahl Himmelkron eine tragende Rolle zufiel. Aber auch viele andere Städte und Gemeinden sind mit pittoresken Motiven vertreten. So präsentiert man den Freunden aus dem Egerland ein buntes Kaleidoskop des Kulmbacher Landes.

Bei der Vernissage waren Vertreter beider Kommunen angetan von der hohen Qualität der dargebotenen Werke. So attestierte Himmelkrons Bürgermeister Gerhard Schneider den Fotografen höchste Professionalität und Kompetenz im Umgang mit der Kamera. Er sprach von "wunderschönen Impressionen" und würdigte die Initiative im Rahmen des partnerschaftlichen Kulturprogrammes. "Das stärkt das gegenseitige Kennenlernen."


"Wir fühlen uns immer wohl"


Den tschechischen Gastgebern galt Schneiders Dank für das freundliche und herzliche Miteinander: "Wir fühlen uns immer wohl in Kynsperg." Dieses Kompliment sprach der Bürgermeister aus auch im Namen seiner Begleiter Harald Peetz (Zweiter Bürgermeister), Peter Aßmann (Dritter Bürgermeister), Hans Matussek (Gemeinderat) und Reinhard Stelzer. Letzterer hatte sich zusammen mit Partnerschaftsbeauftragten Erwin Tischer bei der Vorbereitung der Vernissage engagiert.

Die ausgestellten Werke fanden viel Beachtung auf Seiten der Gastgeber. So unterstrich auch Kynspergs Bürgermeister Tomasz Svoboda seine Freude über die gelungene Exposition. Und er freute sich über die Jahrzehnte anhaltende Partnerschaft mit den Freunden aus der Klostergemeinde: "Unsere Zusammenarbeit klappt wirklich sehr gut und wird ständig mit neuem Leben erfüllt."


Gegenbesuch geplant


Diese Sicht teilten auch Svobodas Stellvertreterinnen Stepanka Neubergova und Eva Knizova. Als nächste Aktion ist der Gegenbesuch des neu gewählten Kynsperger Gemeinderats geplant. Er soll im Oktober stattfinden.
Der Vorsitzende des FAC, Mike Schwalbach, erläuterte den interessierten Besuchern Einzelheiten zu den gezeigten Fotografien. Er wertete es als Vertrauensbeweis beider Gemeinden, dass sein Verein auserwählt worden ist, um Stadt und Landkreis Kulmbach in Bildern zu präsentieren. Es sei eine große Herausforderung gewesen, aus dem großen Bestand die besten Aufnahmen auszuwählen.

Schwalbach dankte allen Mitwirkenden im Verein, im besonderen aber seinem Vorgänger Manfred Ströhlein, der zusammen mit seiner Gattin Hedi zugegen war.

Beim Austausch von Gastgeschenken überraschte Margit Sablowski den Kynsperger Bürgermeister mit der Aufnahme, mit der sie bei einem hochkarätig besetzten Wettbewerb den Weltmeistertitel in der Unterwasser-Fotografie errungen hatte. Die Ausstellung ist bis Ende September zu den üblichen Öffnungszeiten im Rathaus II zu sehen.
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