Wirsberg

Erweiterungsbau am Feuerwehrhaus in Wirsberg eingeweiht

Am Freitag ist der Erweiterungsbau am Feuerwehrgerätehaus in Wirsberg im Kreis Kulmbach eingeweiht worden.
Artikel drucken Artikel einbetten
Fotos: Reißaus
Fotos: Reißaus
+1 Bild
"Was lange währt, wird endlich gut!" Mit dieser alten Redensart eröffnete Bürgermeister Hermann Anselstetter (SPD) am Freitagabend die Feier zur Einweihung des Erweiterungsbaues am Feuerwehrgerätehaus.

Bürgermeister Anselstetter bezeichnete den Zweckbau als einen großen Fortschritt in der baulichen Entwicklung des Feuerwehrgerätehauses, der gemeinsam geschafft wurde. Mehr als 2 000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit leisteten die Männer und Frauen der Wirsberger Feuerwehr.

Bürgermeister Hermann Anselstetter verwies darauf, dass diese Gemeinschaftsleistung im Wert von rund 245.000 Euro deswegen in einem besonderen Glanz erstrahlt, weil dieses ehrgeizige Bauvorhaben ohne einen einzigen Euro staatliche Förderung geschultert werden konnte: "Allerdings muss man sich diese staatliche Nullförderung erst einmal auf der Zunge zergehen lassen: Wenn man bedenkt, dass der Staat dem wichtigsten Herzstück eines jeden Ernstfalleinsatzes, den Umkleideräumen für Frauen und Männer, eine finanzielle Förderung verweigert, dann stimmt das sehr nachdenklich."

Dieses Förderverbot des Freistaates Bayern bezeichnete Anselstetter als kontraproduktiv und laufe der Freiwilligenidee der Feuerwehren völlig zuwider.

Bürgermeister Hermann Anselstetter war auf die Eigenleistung stolz: "Wir haben eine Wertschöpfung von nahezu einer Viertelmillion Euro aus dem Boden gestampft und aus der Barkasse bezahlt. Über den Bau und die Ausstattung der Umkleide-, Werkstatt- und Lagerräume hinaus konnten wir noch zwei neue Sektionaltore, eine Abgasabsauganlage, eine Fußbodenheizung, eine neue Warmwasserversorgung, neue Fenster in Alt- und Neubau, eine neue Hauptwasserleitung und zwei neue Außentreppenanlagen installieren."

Architekt Hans-Hermann Drenske zollte der Feuerwehr ein dickes Lob: "Wir hatten nicht geglaubt, dass ihr soviele Leistungen einbringt." Als Geschenke übergab Drenske einen Tischwagen für die Wehr. Vorsitzender Frank Söllner erinnerte an die Entstehung der Erweiterungspläne, die in einer geselligen Runde in der Floriansstube erfolgten.

Die Segnung des Erweiterungsbaues nahm Pfarrer Peter Brünnhäußer vor und er betonte, dass die Feuerwehr einen ganz wichtigen Dienst, einen lebensnotwendigen Dienst leiste.

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren