Kulmbach
Premiere

Ein Zirkus für alle Sinne

Der Zirkus Voyage gastiert derzeit inKulmbach. Die Zuschauer erlebten eine spektakuläre Show mit Akrobatik und faszinierenden Dressur-Nummern - einschließlich Flusspferd und Panzernashorn.
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Star in der Manege: Flusspferd "Jedi". Fotos: Sonja Adam
Star in der Manege: Flusspferd "Jedi". Fotos: Sonja Adam
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Zwei spektakuläre Shows in einem Programm versprach der Circus Voyage, der noch bis Sonntag in Kulmbach gastiert. Die Zirkusleute hatten den Mund nicht zu voll genommen: Die mehr als zweistündige Show ließ keine Wünsche offen.
Im ersten Teil erzählte Bettina Richter die traurig-träumerische Geschichte von der Meerjungfrau Alicia, die eigentlich ein Zirkusmädchen war, verzaubert wurde und dann vom Meeresgott Neptun die Aufgabe erhielt, den Menschen Poesie, Fantasie und Spaß zu bringen. Alicia schlüpfte in die Rolle des Indianermädchens Pocahontas und ließ Pfeifentauben Karussell fahren.

Wasser und Lichteffekte

Lichteffekte setzen die Kunststücke ins rechte Licht. Sie jonglierte und drehte funkelnde Zylinder, sie ließ Bälle auf einem Stab mit Podesten tanzen und sie jonglierte mit Feuer. Bei all dem war die Manege mit Wasser gefüllt, Springbrunnen schossen zu immer wechselnden Lichteffekten empor - und Schwäne und Enten schwammen immer rundherum im Kreis.
Doch nicht nur die Akrobatik und Artistik von Alicia war einzigartig. Noell lief auf Händen Treppen hinunter, drehte sich auf einer Hand. Anastasia ließ sich ins Netz verpacken und unter die Zirkuskuppel ziehen - und führt dort Akrobatik der schönsten Art vor. Anastasia verbog sich, als ob sie keine Knochen hätte.
Doch nicht nur der Wasserspaß war fantasievoll und aufwändig in Szene gesetzt, sondern auch die bunte Tierparade. Pintos, Lamas, Alpakas und Kamele trabten durch die Manege. Zirkusdirektor Alois Spindler präsentierte sein Breitmaulnashorn. Eine absolute Seltenheit war das Flusspferd Jedi. Es kletterte, noch tropfnass von seinem Bassin, sogar auf ein Podest und zeigte seine wenigen Zähne.

Stunts auf dem Todesrad

Zwischendurch sorgten Clowns für Späße. Sogar für all diejenigen, die im Zirkus auch auf Nervenkitzel nicht verzichten möchten, hatte der Circus Voyage etwas im Programm: das Todesrad. Nico, der jüngste Biker Europas und sein Team fuhren in einer Stahlkugel und zeigten waghalsige Stunts auf dem Todesrad.
Kurzum, der Circus Voyage präsentierte sich als echter Zirkus, der großen und kleinen Besuchern Spaß macht. Was in der Show geboten wurde, war selbst für eingefleischte Zirkusfans immer wieder überraschend.

Vorführungen sind noch am Freitag und Sonntag jeweils um 16 Uhr und um 19.30 Uhr sowie am Sonntag um 11 Uhr und um 15 Uhr.


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