Kulmbach
Polizei

Ein Silvester zum Vergessen für Kulmbacher Vater

Weil er seinem Sohn am Unfallort beistehen wollte, manövrierte sich ein Autofahrer selbst in Schwierigkeiten. Jetzt hat er den Schlamassel.
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Immer an Bord: Der Alkomat gehört zur Ausrüstung einer Polizeistreife. Symbolfoto: Polizeipräsidium Oberfranken / Alexander G. Walther
Immer an Bord: Der Alkomat gehört zur Ausrüstung einer Polizeistreife. Symbolfoto: Polizeipräsidium Oberfranken / Alexander G. Walther
Das alte Jahr 2015 wird ein 46-jähriger Mann aus dem Landkreis Kulmbach in unguter Erinnerung behalten. Auf diesen Jahresabschluss hätte er verzichten können. Zunächst verunglückte um 18.30 Uhr sein 18-jähriger Sohn, der mit dem Auto unterwegs war. Nachdem er die Nachricht bekommen hatte, machte sich der Vater sofort mit seinem Wagen auf den Weg zur Unfallstelle.


Deutlicher Alkoholgeruch

Was er offenbar nicht berücksichtigt hatte: Er hatte bereits Alkohol getrunken. Es kam, wie es kommen musste: Die Polizisten, die mit der Unfallaufnahme beschäftigt waren, bemerkten bei dem Mann deutlichen Alkoholgeruch. Ihre Wahrnehmung trog nicht, wie der Test am Alkomaten ergab: über 1,3 Promille. Die Beamten stellten den Führerschein sicher. Außerdem musste sich der 46-Jährige einer Blutentnahme unterziehen. Ihn erwartet eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr.

Immerhin blieb der Sohn bei dem Unfall unverletzt. Aber sonst war es ein Silvester zum Vergessen.

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