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Bayreuth
Agentur für Arbeit

Durch die Jobcenter-Fusion ändert sich nichts

Ab Oktober gehen die Agenturen für Arbeit in Bayreuth und Hof zusammen. Im Kulmbach bleibt alles beim Alten, sagt der neue Chef Sebastian Peine.
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Im Kulmbacher Jobcenter  ändert  sich nichts. "Sowohl Arbeitssuchende als auch Firmen behalten ihre gewohnten Ansprechpartner", sagt Sebastian Peine.
Im Kulmbacher Jobcenter ändert sich nichts. "Sowohl Arbeitssuchende als auch Firmen behalten ihre gewohnten Ansprechpartner", sagt Sebastian Peine.
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Die Kunden, sagt Sebastian Peine, werden von der Fusion der Arbeitsagenturen Bayreuth und Hof überhaupt nichts merken. "Sowohl Arbeitssuchende als auch Firmen behalten ihre gewohnten Ansprechpartner, natürlich auch in Kulmbach." Es gab Zeiten, da schien das weniger sicher. Da machten sich die Berater im Jobcenter selber so ihre Gedanken, als eben noch Beschäftigte in der Agentur für Arbeit sich womöglich plötzlich auf der anderen Seite des Tresens wiederzufinden.

Zwei Geschäftsführer weniger


"Der Service bleibt wie gewohnt vor Ort und auch mit dem Personal. Das ist ja gerade eine unserer Stärken", entgegnet Peine Befürchtungen um Kündigungen. Momentan seien es zwei Posten, die eingespart werden, wenn die beiden Agenturen offiziell zum 1. Oktober zusammengehen: "Wir machen aus vier Geschäftsführern zwei. Damit hat es sich bis auf weiteres." Sebastian Peine hebt beschwichtigend die Hände. Für ihn, den designierten Vorsitzenden der Geschäftsführung, hat die Fusion hingegen durchaus weitreichendere Folgen. "Ich werde mich sicher regelmäßig hier in Bayreuth umtun."

Der gebürtige Braunschweiger hat seit 2009 die Leitung der BA in Hof inne. Die fusionierte Agentur wird dort ab Oktober auch formal ihren Sitz haben. In Bayreuth steht ihm Martina Seebach zur Seite, die sich als Geschäftsführerin um den operativen Zweig kümmert. Das Zusammengehen ist Folge der Neuorganisation der Bundesagentur für Arbeit. Aus 176 werden dann 153 Agenturen.

Ziel der Restrukturierung ist es, so Peine, die Zuständigkeiten der Agenturen an die Kreisgebietsgrenzen anzupassen, sie sozusagen deckungsgleich zu bekommen. "Vor allem aber soll der administrative Bereich ein Stück weit zurückgeführt werden, um dafür mehr Spielraum für die Arbeit mit unseren Kunden zu bekommen."
Für Peine selber hat die Fusion bereits zum 1. März Gestalt angenommen, denn seither hat er bereits neben seiner Leitungsfunktion in Hof führende Aufgaben in Bayreuth mit betreut. Vorgängerin Brigitte Glos ist nach Coburg in die - mittlerweile ebenfalls fusionierte - Agentur Bamberg-Coburg gewechselt. Eine rein betriebsinterne Umbesetzung, so Peine. Betriebsbedingte Kündigungen solle es nicht geben. "Es stimmt aber, dass wir im Zuge der Neuausrichtung bei einigen Beschäftigten mit befristeten Verträgen diese nicht verlängert haben."

Flexibilität gefragt


Die BA Bayreuth/Hof wird 289 Mitarbeiter haben, davon 256 Vollzeitbeschäftigte. Umziehen, sagt Peine, muss keiner. "Wir zwingen niemanden zur physischen Mobilität, also einer Wechsel seines Arbeitsplatzes von einem zum anderen Standort. Es kann aber nötig werden, dass jemand, der am angestammten Ort bleiben möchte, eine gewisse Flexibilität in Sachen Tätigkeitsschwerpunkte zeigen muss, der oder die Beschäftigte also sozusagen fachlich mobil werden muss."

An den Dienststellen in Bayreuth, Kulmbach und Pegnitz sowie in Hof, Münchberg, Selb und Marktredwitz soll nicht gerüttelt werden, auch was das Dienstleistungsangebot betrifft. Einzige Ausnahme: der nördliche Landkreis Tirschenreuth. Dort wechseln nach Peines Angaben sieben Gemeinden aus dem Landkreis zum Agenturbezirk Weiden und werden künftig von der Agentur in Tirschenreuth betreut.

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