Auf Anregung der Oberlandinitiative "Lebensqualität durch Nähe" ist in nur 15 Monaten der 74 Kilometer lange Verbindungsweg "Fränkisches Steinreich" zwischen dem Frankenweg bei Köstenberg und Fränkischen Gebirgsweg bei Zell entstanden. Bei den Kulturtagen des Frankenwald-Hauptvereins wurde er gestern an der Übersichtstafel in der Ortsmitte von Marienweiher eröffnet.

"Geld ist gut investiert"


"Das so schnelle Werden dieser Idee ist eine Riesengeschichte. Die investierten 62 000 Euro sind sinnvoll für das erlebende Wandern investiert", sagte Landrat Klaus Peter Söllner (Freie Wähler). Der Hauptvorsitzende des Frankenwaldvereines, Robert Strobel, betonte: Neben der landschaftlichen Schönheit und Kultur darf jeder bewusst auf diesem Pfad die Geologie in Bayerns steinreicher Ecke kennenlernen." "Die Kommunen und Bauhöfe haben bei dem orts- und kreisübergreifenden Projekt gut mitgezogen", lobte Hauptkulturwart Harald Tragelehn. Marktleugasts Bürgermeister Norbert Volk (Freie Wähler) und LQN-Vorsitzender Hermann Dörfler sprachen vom Teamwork. MdL Inge Aures (SPD) erklärte: "Wege verbinden. Das hat sich mit diesem Schulterschluss erneut bewiesen."