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Rugendorf
Frühlingskonzert

Die beiden Orchester setzen Glanzpunkte

Die Rugendorfer Dorfmusik und die Jugendkapelle der Stadt Kulmbach glänzten beim Frühlingskonzert im Zettlitzer Feststadel.
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Die Rugendorfer Blasmusik spielte auch ein Geburtstagsständchen für Dirigent Volker Pöhlmann. Bürgermeister Ralf Holzmann trat da als Dirigent und Sänger auf. Fotos: Werner Reißaus
Die Rugendorfer Blasmusik spielte auch ein Geburtstagsständchen für Dirigent Volker Pöhlmann. Bürgermeister Ralf Holzmann trat da als Dirigent und Sänger auf. Fotos: Werner Reißaus
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Seit mehr als zehn Jahren lädt die Rugendorfer Dorfmusik gemeinsam mit der Jugendkapelle der Stadt Kulmbach zum Frühlingskonzert im Zettlitzer Feststadel ein. Auch das Konzert am Freitagabend war wieder ein musikalischer Leckerbissen. Die Besucher bekamen die volle Bandbreite von der konzertanten bis hin zur traditionellen Blasmusik zu hören, und der Leiter der Musikschule Kulmbach, Harald Streit, stellte dann auch treffend fest: "Ich denke, die Zusammenarbeit zwischen unseren beiden Orchestern hat sich bestens bewährt. Ich freue mich riesig, dass beide Orchester heute Abend so wunderbar überzeugt haben."


Bürgermeister spielt mit

Dass die Gemeinde Rugendorf eine musikalische Gemeinde ist, das ist hinlänglich bekannt. Mit Bürgermeister Ralf Holzmann sind vier Musikanten der Dorfmusik im Gemeinderat vertreten. Holzmann dankte den Ausbilder und Eltern der jungen Nachwuchsmusiker.


Gelungener Auftakt

Mit dem "Florentiner Marsch" sorgte die Jugendkapelle unter der Leitung von Harald Streit für einen gelungenen Auftakt. Das Stück "New Barock Suite" vereint moderne und barocke Elemente. Den ersten Höhepunkt setzten die Musiker mit der "New York Ouverture", mit der sie auf einen Spaziergang durch New York einluden.
Dirigent Harald Streit blieb mit seiner exzellent aufspielenden Jugendkapelle in Amerika. Es folgte mit dem "Saint Louis Blues" ein klassischer Blues, den W. C. Handy geschrieben hat. Mit dem Potpourri "Dankeschön Bert Kaempert" spielte man so bekannte Melodien wie "Danke schön", "Magic Trumpet", "Spanish Eyes" und "Afrikaan Beat". Dann war "It`s Boogie Time" angesagt. Im Schlussteil war die Egerländermusik des unvergessenen Ernst Mosch gefragt. Mit der "Berliner Luft" setzte die Jugendkapelle einen passenden Schlusspunkt.


G8 macht Probleme

Harald Streit, der die Musikschule Kulmbach seit fünf Jahren leitet, führt seit nahezu 25 Jahren Musiker zu Höchstleistungen. Zur Frage, ob die Jugend heute schwieriger für die Musik zu begeistern sei, stellte er fest: "Es ist schwieriger, weil sich das G 8 bei Musikschülern katastrophal auswirkt. Es fehlt ein kompletter Jahrgang.



Egerländer Musik

Früher waren wir zehn bis zwölf Leute mehr, die jetzt schon zum Studieren weg sind."
Mit traditioneller Blasmusik der Dorfmusik Rugendorf ging es nach der Pause weiter, schwerpunktmäßig mit der Egerländer Musik Zunächst ließ man den Konzertmarsch "Abel Tasman" ertönen. Mit der Walzermelodie "Es war im Böhmerwald" , der "Antonia Polka" und den "Silbernen Trompeten" mit Marco Guldner und Daniel Seidel als Solisten ging es beschwingt weiter. Danach folgte alpenländerische Blasmusik mit "Dem Land Tirol die Treue" und den beiden Gesangsolisten Volker Pöhlmann und Marco Guldner, dann "Rauschende Birken von Ernst Mosch - auch hier stellte öhlmann seine Vielseitigkeit als Trompeter, Dirigent und Sänger unter Beweis. Mit "Gute Nacht" ehrte die Dorfmusik ihren Dirigenten, der in der vergangenen Woche Geburtstag gefeiert hatte.
In einem großen Finale verabschiedeten sich die beiden Orchester mit dem "Frankenlied-Marsch" und mit "Wien bleibt Wien".

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