Kulmbach

Die Kulmbacher und die Hitzeschlacht

Kulmbach schwitzt an den heißen Pfingsttagen: Im Schwimmbad, am See und mit kühlen Getränken lässt es sich aushalten. Die Straßen, Biergärten, Cafés und Eisdielen sind tagsüber wie leergefegt.
Artikel drucken Artikel einbetten
Auf der Riesenrutsche im Wirsberger Freibad kommen Lisa, Bianca, Vincenzo, Waldemar und Matthias voll auf ihre Kosten. Fotos: Markus Roider
Auf der Riesenrutsche im Wirsberger Freibad kommen Lisa, Bianca, Vincenzo, Waldemar und Matthias voll auf ihre Kosten. Fotos: Markus Roider
+13 Bilder
Die Straßen sind wie leergefegt. Kein Mensch sitzt tagsüber in den Biergärten, Cafés und Eisdielen. Wer am langen Pfingstwochenende nicht arbeiten muss, der hat sich wahrscheinlich zu Hause im Keller verkrochen - oder ins Freibad oder an den Badesee geflüchtet. Denn nur so lässt es sich bei der Affenhitze aushalten: im Wasser und dazu jede Menge kühle Getränke. Das Rezept lautet: von außen und von innen nass.

Die Wetterprofis haben es vorausgesagt - doch glauben wollte es wohl keiner so recht. Bei Temperaturen um 35 Grad im Schatten trauen sich nur die wenigsten Kulmbacher und Landkreiseinwohner vor die Türe. Wie schon der Frühling so hält auch der Sommer in diesem Jahr ungewöhnlich früh Einzug. Das Pfingstwochenende ist in der Region das heißeste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahre 1881.

Doch es ist nicht nur heiß, sondern sogar gefährlich.
Gerade zwischen 10 und 15 Uhr hat die Sonnenstrahlung eine besondere Intensität. In diesem Zeitraum ist die UV-Strahlung am stärksten. Achtung: Sonnenbrand- und Waldbrandgefahr!

Abkühlung gesucht

In den Bädern und an den Seen ist es rappelvoll. Dort suchen und finden die Menschen Abkühlung. Auf dem Kulmbacher Freibadparkplatz stehen die Autos dicht an dicht, jedes Fleckchen Stellfläche wird ausgenutzt.

Neben der Abkühlung steht natürlich die Gaudi bei den jungen Leuten an vorderster Stelle. Auf der Riesenrutsche im Wirsberger Freibad kommen Lisa (24), Bianca (29), Vincenzo (27), Waldemar (24) und Matthias (23) voll auf ihre Kosten.

Schwitzende Helfer

Ein Kompliment an die fleißigen und tapferen Sanitäter der Neuenmarkter Rot-Kreuz-Bereitschaft. Sie haben über Pfingsten Dienst im Deutschen Dampflokmotivmuseum. In voller Ausrüstung schwitzten sie bei 35 Grad im Schatten. Das sind die Helden des Alltags.
Verwandte Artikel

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren