Denn zuerst hieß die Band "Nimm 3" - so ähnlich wie der bekannte Bonbon "Nimm 2". Und das schmeckte der Süßwaren-Firma Storck nicht. Denn die hat sich sämtliche Rechte auf den Begriff "Nimm" in Verbindung mit einer Zahl gesichert und fand den Band-Namen gar nicht lustig: Die drei Musiker erhielten Post von dem Konzern.


Anklage über 200.000 Mark



"Ich hatte im ersten Moment gedacht, die mögen unseren Namen und laden uns ein", erinnert sich Matthias Than. Doch weit gefehlt: Jeder der Musiker erhielt eine Anklage wegen des Bandsnamens über 200.000 D-Mark.
Offensichtlich über die Internetpräsenz war der Konzern auf die Kulmbacher aufmerksam geworden, ist Volker Matysiak inzwischen überzeugt. Nach der Kontaktaufnahme mit dem Rechtsanwalt des Unternehmens fand man eine Einigung: Jeder Musiker zahlte 1000 Mark, zudem wurde der Name der Band geändert. "Die 3" waren geboren. Das war 2002.

Die Geschichte der Band nahm dann eine ebenso ungeplante Entwicklung. Ursprünglich hatten Volker, Matthias und Matthias Auftritte bei Hochzeiten und Geburtstagen als Ziel. "Aber im Lauf der Jahre sind wir zur Party-Band geworden." Im Programm haben sie Lieder, die die Leute mitsingen können. "Das Schönste für uns ist es, wenn wir mit den Leuten Gaudi machen können." Dazu mischen sie sich mit Funkmikros in die Masse.

Mehr über die Band lesen Sie in der Bayerischen Rundschau.