Landrat Klaus Peter Söllner gratulierte Köstner im Namen des Landkreises und der Landkreisverwaltung und würdigte dessen Einsatz für das Wohl der Menschen im Kulmbacher Land.

Der Stadtsteinacher Bürgermeister Roland Wolfrum, der Köstner schon 2009 mit dem ersten Stadtwappen überrascht hatte, beschenkte den Jubilar unter anderem mit der druckfrisch erschienenen Bürgerbroschüre von Stadtsteinach.

Und schließlich ließ es sich auch Dekan Hans Roppelt nicht nehmen, dem bekannten Stadtsteinacher seine Aufwartung zu machen und die besten Segenswünsche zu übermitteln.

Am Nachmittag fand sich dann die ganze Familie ein, um mit Hans Köstner Geburtstag zu feiern.


1948 Einzug in den Stadtrat


Köstner war gerade einmal 30 Jahre alt, als er 1948 ein Jahr nach seinem Beitritt zur CSU in den Stadtrat gewählt wurde und dort den Posten des stellvertretenden Bürgermeisters übernahm. 1952 zog er auch in den Kreistag Stadtsteinach ein und bekam dort ebenfalls als stellvertretender Landrat an der Seite von Karl Theodor zu Guttenberg sofort Führungsaufgaben.


Ab 1957 Baron Guttenbergs Nachfolger


1957 nahm der Stadtsteinacher selbst auf dem Chefsessel im Landratsamt Platz, nachdem Baron Guttenberg in die Bundespolitik gewechselt war. 15 Jahre schaffte er für die Fortentwicklung des Landkreises Stadtsteinach, acht Jahre davon hat er im Bezirkstag seine Positionen eingebracht. Nach der Gebietsreform erhielt Köstner das Vertrauen als stellvertretender Landrat im Kreis Kulmbach. Der Stadtsteinacher führte dort die CSU-Kreistagsfraktion und wurde durch seine "politisch-moralische Autorität", wie es Altlandrat Herbert Hofmann einmal formulierte, zu einem Vorbild für viele junge Kollegen.